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Identität – Ich wusste, wer ich bin, als mir klar wurde, wer ich nicht bin – Folge 10

Vasili Bachtsevanidis war mein Lehrer während meiner Deutsch-als-Zweitsprache-Fortbildung, ein hervorragender dazu und ein Multisprachtalent. Geboren in Essen verbrachte er seine ersten Lebensjahre in Athen, kam zurück in sein Geburtsland, dessen Sprache er zunächst nicht kannte. Und vom Klassenbesten wurde er zum „Problemfall“. Vasili beschreibt in seinen Antworten, wieviel Einfluss Lehrkräfte und Schule auf die Entwicklung unseres Selbst und damit unserer Identität haben, im Schlechten wie im Guten. Viel Spaß beim Lesen!

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Identität – Heimat ist, wo ich mit meiner Familie glücklich sein kann – Folge 09

Christoph I. ist ein weit gereister Mann mit viel Erfahrung, in allen möglichen Ländern dieser Erde zu leben und zu arbeiten. Und er ist gleichzeitig bodenständig: Mit acht Jahren zogen seine Eltern mit ihm von Mainz ins Rheinland. Christoph wuchs in Kerpen auf, studierte in Bonn und zog nach dem Studium nach Köln. War Köln jahrelang die Basis zwischen den vielen und langen Auslandsaufenthalten des Unternehmensberaters, so ist es heute der Lebensmittelpunkt, die Stadt, in der der 47-jährige mit seiner Familie lebt. Ich wollte von ihm wissen, was Identität für ihn bedeutet.

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Identität – Ich bin ein Cocktail – Folge 08

Elizaveta Khan ist eine faszinierende Frau, ein Energiebündel, bei dem ich mich manchmal frage, woher sie ihre Kraft nimmt. Lisa kam als 9-jährige mit ihrer Familie aus der Sowjetunion nach Deutschland, wo sie Deutsch lernte, Soziale Arbeit studierte, die gemeinnützige Organisation Integrationshaus e.V. gründete und seither viele Projekte anstößt, steuert und begleitet und dafür Preise einsammelt. Sie unterrichtet Deutsch als Zweitsprache, lehrt an einer Fachhochschule und engagiert sich in der Stiftung Kalk gestalten. Die 34-jährige hat nicht nur selbst Migrationserfahrung, sondern arbeitet jeden Tag mit Menschen aus aller Herren Länder zusammen und hilft ihnen, ihre Probleme zu lösen. Was bedeutet Identität eigentlich für sie?

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Identität – Empathie und Mehrsprachigkeit als Beruf – Folge 07

Rita Lidia Booker-Solymosi ist eine Frau, die ihren Lebensweg und ihre Talente zum Beruf gemacht hat. Die 48-jährige ist in drei unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen und spricht zwölf Sprachen. Heute arbeitet sie als Coach für interkulturelle Kommunikation und Organisationsberaterin. Ihr Beruf sei Berufung, sagt sie und man glaubt es ihr gerne. Die Rumänin-Ungarin-Österreicherin kommt aus einer künstlerisch-handwerklichen Familie und liebt Musik und schöne Gegenstände. Im Interview erzählt sie, was sie das Leben und Arbeiten in vielen Kulturen über Identität gelehrt hat.

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Identität: Heimat ist in mir drin – Folge 06

Ghazaleh Niedringhaus kam mit sechs Jahren aus dem Iran nach Deutschland. Heute besitzt sie zwei Staatsbürgerschaften, die iranische und die deutsche. Die 37-jährige ist Diplomverwaltungswirtin und Coach. Bei der Stadt Köln unterstützt sie Kinder und Jugendliche in der Sportförderung. Ihr tiefer Glaube an Gott und seine Schöpferkraft sowie ihr großes Interesse an beruflichem wie persönlichem Wachstum helfen ihr dabei. Ghazaleh ging auf die Suche nach ihrem Selbst und hat sich dadurch intensiv mit dem Thema Identität befasst und spannende Antworten gefunden. Viel Spaß beim Lesen!

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Identität – Der Blick der anderen – Folge 04

Als ich das erste Mal mit Ali am Telefon sprach, war ich hin und weg. Wie kann jemand, der erst seit drei Jahren in Deutschland lebt, so akzentfrei sprechen? Das war vor einem Jahr. Ali ist 24 Jahre alt, in Libyen geboren und studiert in Deutschland Medizin. Neben seinem Studium engagiert er sich in der Flüchtlingshilfe. Alis Antworten auf seine Fragen zu Heimat und Identität erinnern uns daran, was wir bei anderen Menschen durch Blicke und Gesten bewirken. Viel Spaß beim Lesen!

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Identität: Ich möchte mich beamen können – Folge 03

Mino Veigas* ist ein gastfreundlicher und geselliger Mann von 48 Jahren, der gerne Fahrradtouren unternimmt, Fußball mag und sehr gut kochen kann. Von Beruf ist er Übersetzer für Spanisch. Obwohl er einen spanischen Pass besitzt, würde Mino von sich nie sagen, er sei Spanier. Mino ist Asturier und wenn er von Asturien spricht, klingt Wehmut mit. Mino lebt seit 14 Jahren in Deutschland und fühlt sich hier wohl. Im Interview erzählt er von der Zerissenheit, in zwei Welten zu leben.

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Identität: Was mich ausmacht – Folge 02

Elke Speidel ist Fachjournalistin, Schriftstellerin und Verlegerin. Elke ist das, was man Rumäniendeutsche nennt. Also deutschstämmig mit ursprünglich rumänischem und seit über 40 Jahren deutschem Pass. Die Verwirrung wird schon beim Geburtsort klar, den Elke mit vier Namen vorstellt: Ognitheln (siebenbürgisch-sächsisch), Agnetheln (deutsch), Szentágota (ungarisch) und Agnita (rumänisch). Sie ging in eine bilinguale, rumänisch-deutsche Schule und siedelte mit 18 Jahren nach Deutschland, wo sie ihr Abitur machte und im Laufe der Jahre in unterschiedlichen Bundesländern lebte. Heute wohnt die 60-jährige in Münster in Nordrhein-Westfalen. Ihre Antworten auf die Frage nach der Identität lassen erahnen, welche Verstrickungen sich in scheinbar einfachen Small-Talk-Fragen verstecken können.

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