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	Kommentare zu: Gendern international: Wie machen das andere Sprachen?	</title>
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	<description>Sigi Lieb</description>
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		<title>
		Von: Sigi		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-34542</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sigi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2024 13:13:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-34541&quot;&gt;Paul Pfeffer&lt;/a&gt;.

 Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihr Lob.
Bemerkenswert finde ich, dass Sie über mich schreiben, ich würde ohne Gendersterne/Sonderzeichen gendern. Das tue ich gar nicht. ich gendere mit Genderstern. Aber offenbar so fluffig und geschickt, dass es nicht auffällt. Ich setze den Genderstern allerdings sparsam ein. Ich bevorzuge, neutrale Formulierungen und dekliniere das Nomen mit Stern im Femininum. So vermeide ich Sternenhimmel.
In der Tat ist es so, dass Umfragen à la &quot;Sind Sie für/gegen Gendern&quot; nicht valide messen können, weil die Frage höchst interpretativ ist. Hier habe ich dazu einen ausführlichen Artikel geschrieben: https://www.gespraechswert.de/gendersprache-umfragen/
Und wenn Sie sich mehr zum Thema barrierefrei gendern informieren mögen, hier: https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-34541">Paul Pfeffer</a>.</p>
<p> Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihr Lob.<br />
Bemerkenswert finde ich, dass Sie über mich schreiben, ich würde ohne Gendersterne/Sonderzeichen gendern. Das tue ich gar nicht. ich gendere mit Genderstern. Aber offenbar so fluffig und geschickt, dass es nicht auffällt. Ich setze den Genderstern allerdings sparsam ein. Ich bevorzuge, neutrale Formulierungen und dekliniere das Nomen mit Stern im Femininum. So vermeide ich Sternenhimmel.<br />
In der Tat ist es so, dass Umfragen à la &#8222;Sind Sie für/gegen Gendern&#8220; nicht valide messen können, weil die Frage höchst interpretativ ist. Hier habe ich dazu einen ausführlichen Artikel geschrieben: <a href="https://www.gespraechswert.de/gendersprache-umfragen/" rel="ugc">https://www.gespraechswert.de/gendersprache-umfragen/</a><br />
Und wenn Sie sich mehr zum Thema barrierefrei gendern informieren mögen, hier: <a href="https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/" rel="ugc">https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/</a></p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Paul Pfeffer		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-34541</link>

		<dc:creator><![CDATA[Paul Pfeffer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2024 12:56:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ Der wichtigste Satz ist bei Ihnen meiner Meinung nach dieser: &quot;Am Ende setzt sich das durch, was viele Menschen als nützlich und praktisch empfinden und deswegen verwenden. &quot; So isses!
Zu klären wäre dabei noch, was &quot;viele Menschen&quot; sind. Sind das vielleicht die 70 bis 80%, die das Gendern aktuell überflüssig finden?  Oder die 14%, die es mehr oder weniger konsequent anwenden?

Aber ansonsten: Ja, das was an der Sprachentwicklung langfristig alltagstauglich ist, wird sich durchsetzen. Da haben Ihre Strategien des sanften Genderns (ohne Sonderzeichen!) wesentlich mehr Chancen als die radikalen Konzepte für ein geschlechts/gender-neutrales Deutsch, deren Akzeptanz in der Sprachgemeinschaft bei knapp über 0% liegen dürften.

Sprache wandelt sich, das ist selbstverständlich und im lexikalischen Bereich weitgehend unproblematisch. Schwierig wird es, wenn ins Sprachsystem einer genusbasierten Sprache wie Deutsch aus sprachfremden Motiven eingegriffen wird. Das derzeit gängige Gendern ist aus meiner Sicht als Sprachwissenschaftler undurchdachter Aktionismus am ungeeigneten Objekt. Das ist kein Sprachwandel, sondern Sprachlenkung. Ein Teil der Unterdrückung der Frauen wird im patriarchal kontaminierten Sprachsystem lokalisiert, weshalb man glaubt, korrigierend in dieses System eingreifen zu müssen. Sprache wird zu einem Vehikel der politischen Agenda. Kann man machen, wird aber langfristig nicht funktionieren, weil sich Menschen in einer liberalen Demokratie in der Regel ihren mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch nicht vorschreiben lassen wollen; sie wollen übrigens auch nicht von einer &quot;progressiven&quot; Minderheit erzogen werden, so sanft diese Erziehung auch immer daherkommt.

Eine respektvolle und angemessene Ansprach aller (!) geht auch mit den geltenden Mitteln der deutschen Sprache (Beidnennungen, weibliche Formen in der direkten Ansprache, Neutralisierung einiger Bezeichnungen, ansonsten Verwendung des generischen Maskulinums als genderneutrale Sammelform),  ergänzt durch Ihr softes &quot;Gendern&quot; ... Das muss man allerdings verstehen wollen. Wollen?  Ja, wollen!

In der Genderdebatte geht es allerdings seit geraumer Zeit kaum noch um Sprache und den Austausch von Argumenten, sondern um Moral sowie Macht und Deutungshoheit. Deshalb wird uns der Streit um die Sterne noch lange erhalten bleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Der wichtigste Satz ist bei Ihnen meiner Meinung nach dieser: &#8222;Am Ende setzt sich das durch, was viele Menschen als nützlich und praktisch empfinden und deswegen verwenden. &#8220; So isses!<br />
Zu klären wäre dabei noch, was &#8222;viele Menschen&#8220; sind. Sind das vielleicht die 70 bis 80%, die das Gendern aktuell überflüssig finden?  Oder die 14%, die es mehr oder weniger konsequent anwenden?</p>
<p>Aber ansonsten: Ja, das was an der Sprachentwicklung langfristig alltagstauglich ist, wird sich durchsetzen. Da haben Ihre Strategien des sanften Genderns (ohne Sonderzeichen!) wesentlich mehr Chancen als die radikalen Konzepte für ein geschlechts/gender-neutrales Deutsch, deren Akzeptanz in der Sprachgemeinschaft bei knapp über 0% liegen dürften.</p>
<p>Sprache wandelt sich, das ist selbstverständlich und im lexikalischen Bereich weitgehend unproblematisch. Schwierig wird es, wenn ins Sprachsystem einer genusbasierten Sprache wie Deutsch aus sprachfremden Motiven eingegriffen wird. Das derzeit gängige Gendern ist aus meiner Sicht als Sprachwissenschaftler undurchdachter Aktionismus am ungeeigneten Objekt. Das ist kein Sprachwandel, sondern Sprachlenkung. Ein Teil der Unterdrückung der Frauen wird im patriarchal kontaminierten Sprachsystem lokalisiert, weshalb man glaubt, korrigierend in dieses System eingreifen zu müssen. Sprache wird zu einem Vehikel der politischen Agenda. Kann man machen, wird aber langfristig nicht funktionieren, weil sich Menschen in einer liberalen Demokratie in der Regel ihren mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch nicht vorschreiben lassen wollen; sie wollen übrigens auch nicht von einer &#8222;progressiven&#8220; Minderheit erzogen werden, so sanft diese Erziehung auch immer daherkommt.</p>
<p>Eine respektvolle und angemessene Ansprach aller (!) geht auch mit den geltenden Mitteln der deutschen Sprache (Beidnennungen, weibliche Formen in der direkten Ansprache, Neutralisierung einiger Bezeichnungen, ansonsten Verwendung des generischen Maskulinums als genderneutrale Sammelform),  ergänzt durch Ihr softes &#8222;Gendern&#8220; &#8230; Das muss man allerdings verstehen wollen. Wollen?  Ja, wollen!</p>
<p>In der Genderdebatte geht es allerdings seit geraumer Zeit kaum noch um Sprache und den Austausch von Argumenten, sondern um Moral sowie Macht und Deutungshoheit. Deshalb wird uns der Streit um die Sterne noch lange erhalten bleiben.</p>
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		<title>
		Von: Sigi		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-27444</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sigi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2023 08:47:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-27431&quot;&gt;Manfred&lt;/a&gt;.

Sehr geehrter Manfred, ich habe überlegt, ob ich Ihren Kommentar hier freigeben soll oder nicht. Irgendwie werfen Sie alles durcheinander und erzählen, was Sie stört, aber das passt überhaupt nicht zum Blogartikel. Da geht es schlicht darum, wie andere Sprachen mit dem Thema Gendern umgehen.
Zu Alice Schwarzer möchte ich Sie gerne auf diesen Blogartikel verweisen, da rezensiere ich ihr Buch: https://www.gespraechswert.de/transsexualitaet-schwarzer-rezension/ Ebenfalls rezensiert habe ich das Buch einer Gegenspielerin aus GB, der Transfrau Shon Faye: https://www.gespraechswert.de/rezension-transgender-shon-faye/ sowie die philosophische Auseinandersetzung mit der Transgender-Theorie von Kathleen Stock: https://www.gespraechswert.de/rezension-transgender-shon-faye/
Zum Streit um die Zahl der Geschlechter habe ich einen eigenen Blogbeitrag geschrieben: https://www.gespraechswert.de/geschlechter-zahl/, ebenso zum Streit zwischen Transgender und Feminismus: https://www.gespraechswert.de/trans-gender-feminismus-selbstbestimmung/
Zu diesen Beiträgen würde Ihr Kommentar über die Geschlechterzahl eher passen.
Und wenn Sie mögen, lesen Sie die und erkennen, dass ich eine sehr differenzierte und pragmatische Sicht auf die Dinge habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-27431">Manfred</a>.</p>
<p>Sehr geehrter Manfred, ich habe überlegt, ob ich Ihren Kommentar hier freigeben soll oder nicht. Irgendwie werfen Sie alles durcheinander und erzählen, was Sie stört, aber das passt überhaupt nicht zum Blogartikel. Da geht es schlicht darum, wie andere Sprachen mit dem Thema Gendern umgehen.<br />
Zu Alice Schwarzer möchte ich Sie gerne auf diesen Blogartikel verweisen, da rezensiere ich ihr Buch: <a href="https://www.gespraechswert.de/transsexualitaet-schwarzer-rezension/" rel="ugc">https://www.gespraechswert.de/transsexualitaet-schwarzer-rezension/</a> Ebenfalls rezensiert habe ich das Buch einer Gegenspielerin aus GB, der Transfrau Shon Faye: <a href="https://www.gespraechswert.de/rezension-transgender-shon-faye/" rel="ugc">https://www.gespraechswert.de/rezension-transgender-shon-faye/</a> sowie die philosophische Auseinandersetzung mit der Transgender-Theorie von Kathleen Stock: <a href="https://www.gespraechswert.de/rezension-transgender-shon-faye/" rel="ugc">https://www.gespraechswert.de/rezension-transgender-shon-faye/</a><br />
Zum Streit um die Zahl der Geschlechter habe ich einen eigenen Blogbeitrag geschrieben: <a href="https://www.gespraechswert.de/geschlechter-zahl/" rel="ugc">https://www.gespraechswert.de/geschlechter-zahl/</a>, ebenso zum Streit zwischen Transgender und Feminismus: <a href="https://www.gespraechswert.de/trans-gender-feminismus-selbstbestimmung/" rel="ugc">https://www.gespraechswert.de/trans-gender-feminismus-selbstbestimmung/</a><br />
Zu diesen Beiträgen würde Ihr Kommentar über die Geschlechterzahl eher passen.<br />
Und wenn Sie mögen, lesen Sie die und erkennen, dass ich eine sehr differenzierte und pragmatische Sicht auf die Dinge habe.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Manfred		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-27431</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manfred]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2023 18:37:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Von mir aus kann ruhig &quot;gegendert&quot; werden, was das Zeug herhält, für mich ist es eher uninteressant, weil nicht wichtig, daher schenk` ich es mir. Ich frag mich allerdings, Wem das Gendern eigentlich ganz konkret nutzt, was genau sich so ändern soll, welche Ziele da wohl verfolgt werden und mit welcher Absicht. Welcher Nutzwert mag da wohl heraus springen ? Was genau wird so verbessert ? Und ist es nicht ein wenig seltsam, wenn z.B. bei 98 soldaten und 2 Soldatinnen dann nur noch von Soldat.innen die Rede ist, was man beim Schreiben noch heraushören mag, dass es doch tatsächlich 2 Geschlechter gibt, beim Sprechen und Zuhören gibt es so nur noch das Femininum. Just füllte ich ein Kreuzworträtsel aus wo von Menschen die Rede war, die Sportfischen betreiben. Und siehe da, es waren Anglerinnen, obwohl nur sehr wenige Frauen angeln. Es gibt mittlerweile unzählige Beispiele dieser Art, wo kleine bis kleinste Minderheiten, ob nun Frauen oder Vorzeige-Schwarze ins Blickfeld gerückt werden, die Mehrheit der Bevölkerung was übergestülpt bekommt, wozu auch die herausgeputzten sogenannten Diversen gehören, die doch wahrlich nur eine ausgesprochen kleinste Splittergruppe sind, die zudem eher bedauerliche Geschöpfe sind, die auf Irrwegen geraten sind nicht selten eine psychische Problematik haben, oder aber als Art exotisch/exzentrische Paradiesvögel leben. Ein 3. Geschlecht sind sie jedenfalls nicht, was z.B. Alice Schwarzer hervorhob, vielmehr deviante Vertreter als auch Vertreterinnen eines bestimmten Geschlechts, was neuerdings geleugnet wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von mir aus kann ruhig &#8222;gegendert&#8220; werden, was das Zeug herhält, für mich ist es eher uninteressant, weil nicht wichtig, daher schenk` ich es mir. Ich frag mich allerdings, Wem das Gendern eigentlich ganz konkret nutzt, was genau sich so ändern soll, welche Ziele da wohl verfolgt werden und mit welcher Absicht. Welcher Nutzwert mag da wohl heraus springen ? Was genau wird so verbessert ? Und ist es nicht ein wenig seltsam, wenn z.B. bei 98 soldaten und 2 Soldatinnen dann nur noch von Soldat.innen die Rede ist, was man beim Schreiben noch heraushören mag, dass es doch tatsächlich 2 Geschlechter gibt, beim Sprechen und Zuhören gibt es so nur noch das Femininum. Just füllte ich ein Kreuzworträtsel aus wo von Menschen die Rede war, die Sportfischen betreiben. Und siehe da, es waren Anglerinnen, obwohl nur sehr wenige Frauen angeln. Es gibt mittlerweile unzählige Beispiele dieser Art, wo kleine bis kleinste Minderheiten, ob nun Frauen oder Vorzeige-Schwarze ins Blickfeld gerückt werden, die Mehrheit der Bevölkerung was übergestülpt bekommt, wozu auch die herausgeputzten sogenannten Diversen gehören, die doch wahrlich nur eine ausgesprochen kleinste Splittergruppe sind, die zudem eher bedauerliche Geschöpfe sind, die auf Irrwegen geraten sind nicht selten eine psychische Problematik haben, oder aber als Art exotisch/exzentrische Paradiesvögel leben. Ein 3. Geschlecht sind sie jedenfalls nicht, was z.B. Alice Schwarzer hervorhob, vielmehr deviante Vertreter als auch Vertreterinnen eines bestimmten Geschlechts, was neuerdings geleugnet wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sigi		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-27398</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sigi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2022 21:42:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-27395&quot;&gt;Titus&lt;/a&gt;.

Religiösen Eifer legt die Anti-Gender-Fraktion an den Tag. Das ist wirklich nicht angemessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-27395">Titus</a>.</p>
<p>Religiösen Eifer legt die Anti-Gender-Fraktion an den Tag. Das ist wirklich nicht angemessen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Titus		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-27395</link>

		<dc:creator><![CDATA[Titus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2022 15:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe nichts gegen einen Minderheitenschutz, selbstverständlich sollte es ihn geben, doch das heißt noch lang nicht, dass in Sachen Genderei ein solch Bohoi betrieben wird. Über all das kann, ja soll man diskutieren, doch ist es ziemlich närrisch daraus eine Art Ersatzreligion zu kreieren. Auf die Gewichtung kommt es nun mal an und die ist mir nicht angemessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe nichts gegen einen Minderheitenschutz, selbstverständlich sollte es ihn geben, doch das heißt noch lang nicht, dass in Sachen Genderei ein solch Bohoi betrieben wird. Über all das kann, ja soll man diskutieren, doch ist es ziemlich närrisch daraus eine Art Ersatzreligion zu kreieren. Auf die Gewichtung kommt es nun mal an und die ist mir nicht angemessen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sigi		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-27385</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sigi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2022 06:40:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-27378&quot;&gt;Titus&lt;/a&gt;.

Sehr geehrter Titus,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich werde den Eindruck nicht los, dass sich vor allen Dingen die Leute mit der Debatte über &quot;Gendern&quot; beschäftigen, die das für Zeitverschwendung halten. Die anderen machen einfach, ohne große Worte. Ich frage mich: Welchen Sinn ergibt es, die eigene Zeit in Dinge zu investieren, die für Zeitverschwendung gehalten werden? Es erscheint mir reichlich widersinnig.
Wenn Sie Frauen und Männer in Ihrer Sprach berücksichtigen, achten Sie bereits auf gendersensible Sprache. Sie können natürlich sprechen und schreiben, wie Sie wollen. Andere können das auch. Und manche müssen sich dabei an Gesetze halten, wie etwa dem AGG (Antidiskriminierungsgesetz). Und Menschen mit dem Personenstand &quot;divers&quot; sind genauso zu behandeln, wie alle anderen auch.
In dem Punkt irren Sie: Eine Demokratie ist keine Diktatur der Mehrheit. Sie zeichnet sich gerade durch Minderheitenschutz aus.
Ich rate zur Entspannung und Sachlichkeit: Sprache entwickelt sich, wie Menschen sie gebrauchen. Menschen gebrauchen Sprache, wie sie es für richtig halten. So einfach eigentlich.
Wenn wir achtsamer mit Sprache umgehen und Diskriminierung, Ignoranz oder Abwertung durch Sprache vermeiden, hindert uns das nicht daran, uns um all die drängenden Probleme dieser Welt zu kümmern. Ganz im Gegenteil: eine inklusive, wertschätzende Kommunikation unterstützt uns dabei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-27378">Titus</a>.</p>
<p>Sehr geehrter Titus,<br />
vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich werde den Eindruck nicht los, dass sich vor allen Dingen die Leute mit der Debatte über &#8222;Gendern&#8220; beschäftigen, die das für Zeitverschwendung halten. Die anderen machen einfach, ohne große Worte. Ich frage mich: Welchen Sinn ergibt es, die eigene Zeit in Dinge zu investieren, die für Zeitverschwendung gehalten werden? Es erscheint mir reichlich widersinnig.<br />
Wenn Sie Frauen und Männer in Ihrer Sprach berücksichtigen, achten Sie bereits auf gendersensible Sprache. Sie können natürlich sprechen und schreiben, wie Sie wollen. Andere können das auch. Und manche müssen sich dabei an Gesetze halten, wie etwa dem AGG (Antidiskriminierungsgesetz). Und Menschen mit dem Personenstand &#8222;divers&#8220; sind genauso zu behandeln, wie alle anderen auch.<br />
In dem Punkt irren Sie: Eine Demokratie ist keine Diktatur der Mehrheit. Sie zeichnet sich gerade durch Minderheitenschutz aus.<br />
Ich rate zur Entspannung und Sachlichkeit: Sprache entwickelt sich, wie Menschen sie gebrauchen. Menschen gebrauchen Sprache, wie sie es für richtig halten. So einfach eigentlich.<br />
Wenn wir achtsamer mit Sprache umgehen und Diskriminierung, Ignoranz oder Abwertung durch Sprache vermeiden, hindert uns das nicht daran, uns um all die drängenden Probleme dieser Welt zu kümmern. Ganz im Gegenteil: eine inklusive, wertschätzende Kommunikation unterstützt uns dabei.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Titus		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-27378</link>

		<dc:creator><![CDATA[Titus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2022 22:06:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich finde es ein wenig gaga, so sehr die nun in Mode geratene Genderei aufzublasen, so als wenn die Menschheit nichts Wichtigeres zu tun habe. Wir leiden und laborieren an so vielen Problemen, die weitaus gravierender sind, als eine neu-modische Sprache. Dazu gehört u.a. die noch immer existierenden Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau. Ich werde den Eindruck nicht los, dass die meist dekadente westliche Gesellschaft, auch sich selbst als Wertegesellschaft bezeichnend, u.a. auch ein Ablenkungsmanöver mit durchführt, auf dass die wirklichen Probleme wenig oder gar nicht fokussiert werden sollen. Unabhängig davon ist diese neue Sprachmodellierung Ausdruck eines lupenreinen Idealismus, der da meint, alles mit bloßen mentalen &quot;Klimmzügen&quot; umbauen zu können. Ich bin mir sicher, dass die vorherrschende Gewalt an Frauen durch die Genderei nicht wesentlich zurückgeht. Ich darf in dem Kontext daran erinnern, dass Gendern ein spezielles Steckenpferd linksliberaler, urbaner bürgerlicher Mittelschichtler ist, die so ihre Rosinante auf übliche moralistische Weise reiten. 
Damit ich übrigens nicht missverstanden werde, Frauen dürfen in der Sprache natürlich nicht übergangen werden, daher halte ich es so, dass ich meist beide Geschlechter gleichzeitig erwähne, wenn es denn hin passt. Ich empfehle dies auch für andere Männer und Frauen gleichfalls. Das sogenannte 3. Geschlecht, auch Diverse genannt, sind allgemein zu vernachlässigen, 1. weil es nur 2 Geschlechter gibt und 2. weil es eine verschwindend kleine Minderheit ist. der Tenor hierbei lautet: Vorfahrt hat meist die Allgemeinheit und nicht irgendwelche Splittergruppen. 
Fazit: es hat den Anschein, dass das Wohl und Wehe der breiten Masse offensichtlich immer mehr vernachlässigt wird, bürgerliche akademische Kreise haben andere Ambitionen, wie sich zeigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es ein wenig gaga, so sehr die nun in Mode geratene Genderei aufzublasen, so als wenn die Menschheit nichts Wichtigeres zu tun habe. Wir leiden und laborieren an so vielen Problemen, die weitaus gravierender sind, als eine neu-modische Sprache. Dazu gehört u.a. die noch immer existierenden Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau. Ich werde den Eindruck nicht los, dass die meist dekadente westliche Gesellschaft, auch sich selbst als Wertegesellschaft bezeichnend, u.a. auch ein Ablenkungsmanöver mit durchführt, auf dass die wirklichen Probleme wenig oder gar nicht fokussiert werden sollen. Unabhängig davon ist diese neue Sprachmodellierung Ausdruck eines lupenreinen Idealismus, der da meint, alles mit bloßen mentalen &#8222;Klimmzügen&#8220; umbauen zu können. Ich bin mir sicher, dass die vorherrschende Gewalt an Frauen durch die Genderei nicht wesentlich zurückgeht. Ich darf in dem Kontext daran erinnern, dass Gendern ein spezielles Steckenpferd linksliberaler, urbaner bürgerlicher Mittelschichtler ist, die so ihre Rosinante auf übliche moralistische Weise reiten.<br />
Damit ich übrigens nicht missverstanden werde, Frauen dürfen in der Sprache natürlich nicht übergangen werden, daher halte ich es so, dass ich meist beide Geschlechter gleichzeitig erwähne, wenn es denn hin passt. Ich empfehle dies auch für andere Männer und Frauen gleichfalls. Das sogenannte 3. Geschlecht, auch Diverse genannt, sind allgemein zu vernachlässigen, 1. weil es nur 2 Geschlechter gibt und 2. weil es eine verschwindend kleine Minderheit ist. der Tenor hierbei lautet: Vorfahrt hat meist die Allgemeinheit und nicht irgendwelche Splittergruppen.<br />
Fazit: es hat den Anschein, dass das Wohl und Wehe der breiten Masse offensichtlich immer mehr vernachlässigt wird, bürgerliche akademische Kreise haben andere Ambitionen, wie sich zeigt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gendern: Wie werden Artikel und Pronomen gegendert?		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-25974</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gendern: Wie werden Artikel und Pronomen gegendert?]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 12:44:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] noch keine offiziellen, von den Sprachakademien abgesegnete Lösungen für genderneutrale Pronomen. Dennoch sind diese Sprachen weiter als das Deutsche. Hier bilden sich Neo-Pronomen aus einer Kombination der männlichen und der weiblichen [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] noch keine offiziellen, von den Sprachakademien abgesegnete Lösungen für genderneutrale Pronomen. Dennoch sind diese Sprachen weiter als das Deutsche. Hier bilden sich Neo-Pronomen aus einer Kombination der männlichen und der weiblichen [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sigi Lieb		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-23308</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sigi Lieb]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 13:12:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gespraechswert.de/?p=4100#comment-23308</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-23303&quot;&gt;Peters&lt;/a&gt;.

Sehr geehrter Karl H. Peters, vielen Dank für Ihren Kommentar. Vielleicht halten Sie das für überflüssig, weil Sie als Mann jederzeit in der Sprache auftauchen. Zahlreiche nationale und internationale Studien belegen, dass generische Maskulina nur pseudo-generisch wirken, also die Absicht da sein mag, aber die Wirkung in der Semantik eben nicht funktioniert. Sogar die Weltbank hat hierzu Sprachen untersucht.
Was die gesprochene Lücke angeht, das ist vor allen Dingen Gewohnheit. Ich spreche sie inzwischen recht flüssig. Es ist der Unterschied zwischen verreisen und vereisen. Wir können das alle. Sprache verändert sich eben. Da wir sehen, dass es in vielen Sprachen der Welt hierzu Veränderungen gibt, um auch Frauen, Intergeschlechtliche und nicht-binäre Personen gleichermaßen in der Sprache und damit der Vorstellungswelt von Menschen sichtbarer zu machen, gibt es hierzu offensichtlich ein großes Bedürfnis in der Bevölkerung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.gespraechswert.de/gendern-international/#comment-23303">Peters</a>.</p>
<p>Sehr geehrter Karl H. Peters, vielen Dank für Ihren Kommentar. Vielleicht halten Sie das für überflüssig, weil Sie als Mann jederzeit in der Sprache auftauchen. Zahlreiche nationale und internationale Studien belegen, dass generische Maskulina nur pseudo-generisch wirken, also die Absicht da sein mag, aber die Wirkung in der Semantik eben nicht funktioniert. Sogar die Weltbank hat hierzu Sprachen untersucht.<br />
Was die gesprochene Lücke angeht, das ist vor allen Dingen Gewohnheit. Ich spreche sie inzwischen recht flüssig. Es ist der Unterschied zwischen verreisen und vereisen. Wir können das alle. Sprache verändert sich eben. Da wir sehen, dass es in vielen Sprachen der Welt hierzu Veränderungen gibt, um auch Frauen, Intergeschlechtliche und nicht-binäre Personen gleichermaßen in der Sprache und damit der Vorstellungswelt von Menschen sichtbarer zu machen, gibt es hierzu offensichtlich ein großes Bedürfnis in der Bevölkerung.</p>
]]></content:encoded>
		
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