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	Kommentare zu: Geschlecht und Gender: Ordnung im Begriffsdschungel	</title>
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	<description>Sigi Lieb</description>
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		<title>
		Von: Sigi		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sigi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 10:03:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.gespraechswert.de/geschlecht-gender/#comment-35862&quot;&gt;Stitch&lt;/a&gt;.

Sehr geehrt*er Stich, aus dem Namen kann ich leider nicht entnehmen, ob sie Mann sind oder Frau. Die rechtlichen Geschlechtseinträge &quot;divers&quot; und &quot;ohne Eintrag&quot; schließe ich aufgrund Ihrer Aussage eher aus. Sie dürfen gendern, wie Sie wollen: maskulin, feminin, neutral. Ich als Frau möchte aber nicht hinter einer linguistischen Burka verschwinden. Insofern empfehle ich Ihnen das generische Femininum. Das vereinfacht auch die Grammatik.
Aber um das Gendern geht es in dem Beitrag ja nicht. Haben Sie ihn überhaupt gelesen? Ihre Antwort wirkt, als hätten Sie ein Schlagwort aufgeschnappt, um dann Ihre Meinung kundzutun. Das können Sie natürlich machen. Aber eine fruchtbare Debatte kann so nicht entstehen. Vielleicht mögen Sie sich zunächst mal mit meiner Postion befassen. Dann können Sie mir gerne widersprechen. Aber dann können Sie wenigstens inhaltlich darauf eingehen. Viellelicht stimmen Sie mir aber auch einfach zu. Keine Ahnung.
Zur besseren Übersicht:
Geschlecht und Gender: https://www.gespraechswert.de/category/geschlecht-und-gender/
Gendern und Sprache: https://www.gespraechswert.de/category/gendern/
Mein Buch, das sich mit der Frage befasst: Was wissen wir über Geschlecht und wie kommen eigentlich unsere Vorstellungen von Geschlecht in den Kopf? Orientiert an Wissenschaft und Demokratie, jenseits jedeweder Ideologie links oder rechts. Und ich sage auch niemandem, was die Person denken soll. Das können die Menschen selbst. https://www.gespraechswert.de/alle-gender-buch-sigi-lieb/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.gespraechswert.de/geschlecht-gender/#comment-35862">Stitch</a>.</p>
<p>Sehr geehrt*er Stich, aus dem Namen kann ich leider nicht entnehmen, ob sie Mann sind oder Frau. Die rechtlichen Geschlechtseinträge &#8222;divers&#8220; und &#8222;ohne Eintrag&#8220; schließe ich aufgrund Ihrer Aussage eher aus. Sie dürfen gendern, wie Sie wollen: maskulin, feminin, neutral. Ich als Frau möchte aber nicht hinter einer linguistischen Burka verschwinden. Insofern empfehle ich Ihnen das generische Femininum. Das vereinfacht auch die Grammatik.<br />
Aber um das Gendern geht es in dem Beitrag ja nicht. Haben Sie ihn überhaupt gelesen? Ihre Antwort wirkt, als hätten Sie ein Schlagwort aufgeschnappt, um dann Ihre Meinung kundzutun. Das können Sie natürlich machen. Aber eine fruchtbare Debatte kann so nicht entstehen. Vielleicht mögen Sie sich zunächst mal mit meiner Postion befassen. Dann können Sie mir gerne widersprechen. Aber dann können Sie wenigstens inhaltlich darauf eingehen. Viellelicht stimmen Sie mir aber auch einfach zu. Keine Ahnung.<br />
Zur besseren Übersicht:<br />
Geschlecht und Gender: <a href="https://www.gespraechswert.de/category/geschlecht-und-gender/" rel="ugc">https://www.gespraechswert.de/category/geschlecht-und-gender/</a><br />
Gendern und Sprache: <a href="https://www.gespraechswert.de/category/gendern/" rel="ugc">https://www.gespraechswert.de/category/gendern/</a><br />
Mein Buch, das sich mit der Frage befasst: Was wissen wir über Geschlecht und wie kommen eigentlich unsere Vorstellungen von Geschlecht in den Kopf? Orientiert an Wissenschaft und Demokratie, jenseits jedeweder Ideologie links oder rechts. Und ich sage auch niemandem, was die Person denken soll. Das können die Menschen selbst. <a href="https://www.gespraechswert.de/alle-gender-buch-sigi-lieb/" rel="ugc">https://www.gespraechswert.de/alle-gender-buch-sigi-lieb/</a></p>
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		<title>
		Von: Stitch		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/geschlecht-gender/#comment-35862</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stitch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2025 12:53:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schon die sogenannte gendergerechte Sprache ist überflüssig. Immer dieses &quot;Sichtbar sein&quot; müssen. Es ist aufdringlich und unnötig. Auch der einst(!) wichtige CSD ist nur noch peinlich und aufdringlich, und so sehen meine schwulen Freunde das auch, seit Jahren. Richtige Transsexuelle verstehen die Welt nicht mehr wenn sie eine sogenannte Frau mit Bart sehen und Geschlechterklischees werden gerade v den Mitgliedern der Ltg... Szene befeuert. Es wird keine Frau weniger geschlagen wenn wir unsere Sprache verhunzen und unnötig kompliziert machen. Wir unterstützen so nur selbstverliebte Egomanen, die es aus Langeweile und Dummheit für nötig halten die ganze Gesellschaft damit zu belästigen. Am schlimmsten sind solche Leute in Kitas und Lehrberufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon die sogenannte gendergerechte Sprache ist überflüssig. Immer dieses &#8222;Sichtbar sein&#8220; müssen. Es ist aufdringlich und unnötig. Auch der einst(!) wichtige CSD ist nur noch peinlich und aufdringlich, und so sehen meine schwulen Freunde das auch, seit Jahren. Richtige Transsexuelle verstehen die Welt nicht mehr wenn sie eine sogenannte Frau mit Bart sehen und Geschlechterklischees werden gerade v den Mitgliedern der Ltg&#8230; Szene befeuert. Es wird keine Frau weniger geschlagen wenn wir unsere Sprache verhunzen und unnötig kompliziert machen. Wir unterstützen so nur selbstverliebte Egomanen, die es aus Langeweile und Dummheit für nötig halten die ganze Gesellschaft damit zu belästigen. Am schlimmsten sind solche Leute in Kitas und Lehrberufen.</p>
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		<title>
		Von: Intergeschlecht im Frauensport – Was ist fair?		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/geschlecht-gender/#comment-34552</link>

		<dc:creator><![CDATA[Intergeschlecht im Frauensport – Was ist fair?]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2024 13:30:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] die Ordnung im Begriffsdschungel zu Gender und Geschlecht habe ich schon vor einiger Zeit einen eigenen Blogbeitrag [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] die Ordnung im Begriffsdschungel zu Gender und Geschlecht habe ich schon vor einiger Zeit einen eigenen Blogbeitrag [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Christina		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/geschlecht-gender/#comment-34281</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2024 08:42:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Sigi Lieb, ich habe Ihren Artikel als Mutter einer queeren Person, die ich nur noch als Kind und nicht Tochter bezeichnen darf, dankbar zur Kenntnis genommen. Ich habe einige dieser rhetorischen und zermürbenden Kämpfe ausgefochten, ob über Alice Schwarzer, deren Friedensdemo ich als alte Rot-Grüne nicht besuchen sollte oder über alt-feministische Positionen, die mir Bezeichnungen wie Terf und misogyn eintrugen. Mittlerweile relativiert mein Kind einiges, bekommt einen kritischeren Blick und hat ihre Erfahrungen in der Community gemacht. Ich habe diese und die Erfahrungen anderer Community-Mitglieder als Autorin in einem Theaterstück verarbeitet, was demnächst im Deutschen Theaterverlag (dtv) erscheint. Es heißt &quot;Verrat&quot; und setzt sich mit perfiden, unterschwelligen Machstrukturen auseinander, die leider insbesondere in Jugendbewegungen immer wieder zu Machtmissbrauch und Manipulation führen. Der Verlag veröffentlicht das Stück unter der Prämisse, dass es ein solches Stücke braucht, um auf die mögliche Agitation hinter verschiedenen Bewegungen aufmerksam zu machen, dabei muss es sich nicht perse um eine queere Gruppe handeln, das sind Mechanismen, die in ganz unterschiedlichen Bewegungen funktionieren können.  Wenn es Sie interessiert, es ist ab April voraussichtlich erhältlich. Mein Mann als Sprachwissenschaftler und ehemaliger Deutschlehrer kämpft vehement (als &quot;alter weißer Mann&quot; verunglimpft) gegen die Verunstaltung der Sprache durch sinnlose Veränderungswut, mangelnde Sachkenntnis und undurchdachten Aktivismus an. Doch es passiert das, was Sie beschreiben, die &quot;Meinung&quot; über den politisch korrekten  Sprachgebrauch spaltet mehr und mehr, statt dass Sprache als soziales Bindeglied unterstützt wird. Mich erschüttert diese Erfahrung, da die deutsche Sprache ein wunderbares Medium zu einem differenzierten und umfassenden Austausch ist, doch leider geht es hier offensichtlich nicht mehr um einen Austausch über eine Verbesserung und Differenzierung des Sprachgebrauchs, sondern um Macht und Deutungshoheit. Man kann nur hoffen, dass man sich auch auf kulturpolitischer und intellektueller Seite des  einenden Charakters von Sprache wieder bewusst wird, statt weiterhin die energieraubenden Diskurse emotional anzuheizen und die Gesellschaft zu spalten. Ich wünsche Ihnen viel Glück weiterhin bei Ihrer Arbeit und verbleibe mit herzlichen Grüßen, Christina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sigi Lieb, ich habe Ihren Artikel als Mutter einer queeren Person, die ich nur noch als Kind und nicht Tochter bezeichnen darf, dankbar zur Kenntnis genommen. Ich habe einige dieser rhetorischen und zermürbenden Kämpfe ausgefochten, ob über Alice Schwarzer, deren Friedensdemo ich als alte Rot-Grüne nicht besuchen sollte oder über alt-feministische Positionen, die mir Bezeichnungen wie Terf und misogyn eintrugen. Mittlerweile relativiert mein Kind einiges, bekommt einen kritischeren Blick und hat ihre Erfahrungen in der Community gemacht. Ich habe diese und die Erfahrungen anderer Community-Mitglieder als Autorin in einem Theaterstück verarbeitet, was demnächst im Deutschen Theaterverlag (dtv) erscheint. Es heißt &#8222;Verrat&#8220; und setzt sich mit perfiden, unterschwelligen Machstrukturen auseinander, die leider insbesondere in Jugendbewegungen immer wieder zu Machtmissbrauch und Manipulation führen. Der Verlag veröffentlicht das Stück unter der Prämisse, dass es ein solches Stücke braucht, um auf die mögliche Agitation hinter verschiedenen Bewegungen aufmerksam zu machen, dabei muss es sich nicht perse um eine queere Gruppe handeln, das sind Mechanismen, die in ganz unterschiedlichen Bewegungen funktionieren können.  Wenn es Sie interessiert, es ist ab April voraussichtlich erhältlich. Mein Mann als Sprachwissenschaftler und ehemaliger Deutschlehrer kämpft vehement (als &#8222;alter weißer Mann&#8220; verunglimpft) gegen die Verunstaltung der Sprache durch sinnlose Veränderungswut, mangelnde Sachkenntnis und undurchdachten Aktivismus an. Doch es passiert das, was Sie beschreiben, die &#8222;Meinung&#8220; über den politisch korrekten  Sprachgebrauch spaltet mehr und mehr, statt dass Sprache als soziales Bindeglied unterstützt wird. Mich erschüttert diese Erfahrung, da die deutsche Sprache ein wunderbares Medium zu einem differenzierten und umfassenden Austausch ist, doch leider geht es hier offensichtlich nicht mehr um einen Austausch über eine Verbesserung und Differenzierung des Sprachgebrauchs, sondern um Macht und Deutungshoheit. Man kann nur hoffen, dass man sich auch auf kulturpolitischer und intellektueller Seite des  einenden Charakters von Sprache wieder bewusst wird, statt weiterhin die energieraubenden Diskurse emotional anzuheizen und die Gesellschaft zu spalten. Ich wünsche Ihnen viel Glück weiterhin bei Ihrer Arbeit und verbleibe mit herzlichen Grüßen, Christina</p>
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