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	Kommentare zu: Inklusive Sprache: Wie passen gendern und Barrierefreiheit zusammen?	</title>
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		Von: Homepage		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Homepage]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2024 11:55:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;strong&gt;... [Trackback]&lt;/strong&gt;

[...] There you will find 79782 more Infos: gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230; [Trackback]</strong></p>
<p>[&#8230;] There you will find 79782 more Infos: gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/ [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Sigi		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-33615</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sigi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2024 16:40:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-33613&quot;&gt;Aysun&lt;/a&gt;.

Ich respektiere Ihre Kritik. Nur geht sie meiner Meinung nach am Inhalt meines Textes vorbei. Sie unterstellen mir allerhand Nachlässigkeiten, die ich zurückweisen möchte. Die Quellen sind alle verlinkt. Und in den anderen Blogbeiträgen hier zum Thema sind noch mehr verlinkt. Es ist unmöglich, es allen recht zu machen. Deshalb braucht es Kompromissfähigkeit und Pragmatismus.
Natürlich dürfen sie andere Vorschläge machen. Meine Erfahrung sagt mir: Es setzt sich am Ende durch, was viele Sprach-Benutzer*innen für praktisch und sinnvoll halten und es deshalb nutzen. Sprachwandel ist immer ein gemeinsamer Prozess einer Sprachgemeinschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-33613">Aysun</a>.</p>
<p>Ich respektiere Ihre Kritik. Nur geht sie meiner Meinung nach am Inhalt meines Textes vorbei. Sie unterstellen mir allerhand Nachlässigkeiten, die ich zurückweisen möchte. Die Quellen sind alle verlinkt. Und in den anderen Blogbeiträgen hier zum Thema sind noch mehr verlinkt. Es ist unmöglich, es allen recht zu machen. Deshalb braucht es Kompromissfähigkeit und Pragmatismus.<br />
Natürlich dürfen sie andere Vorschläge machen. Meine Erfahrung sagt mir: Es setzt sich am Ende durch, was viele Sprach-Benutzer*innen für praktisch und sinnvoll halten und es deshalb nutzen. Sprachwandel ist immer ein gemeinsamer Prozess einer Sprachgemeinschaft.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Aysun		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-33613</link>

		<dc:creator><![CDATA[Aysun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2024 16:27:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo,
haben Sie vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Ich bitte Sie, meinen ersten Beitrag nicht als persönlichen Angriff oder dergleichen anzusehen, das schwingt gefühlt in Ihrer Antwort etwas mit.

Sie haben natürlich vollkommen Recht mit Ihrer Feststellung, dass es sowohl unter Menschen mit Behinderungen als auch unter Menschen ohne Behinderungen unterschiedliche Meinungen gibt.

Eine Meinung ist aber eine individuelle Haltung zu einem bzw. eine individuelle Bewertung eines Sachverhalt(es). 
Natürlich werden Barrieren auch innerhalb der Bedarfsgruppen individuell wahrgenommen, was ebenfalls auf Menschen ohne Behinderungen zutrifft. Es ist daher schwer zu argumentieren: „Das ist aber so, anders ist es falsch“. 

Dennoch gibt es Interessenvertretungen, die für bestimmte Gruppen sprechen. Solange der Zugang zur Mitgliedschaft dieser Interessensvertretungen allen frei steht, kann eine solche Vertretung Haltungen und Standpunkte entwickeln, die eine Gültigkeit haben.

Sie haben in Ihrer Antwort meinen eigentlichen Kritikpunkt leider nicht aufgenommen: Da Sie den DBSV nur punktuell zitieren, steht das verwendete Zitat außerhalb des Kontextes. In der Diskussion wird dieses Teilzitat sehr häufig mit dem Ziel verwendet, eine eindeutige Position des DBSV, und damit aller sehbehinderten Menschen, zu suggerieren. 
Das vollständige Zitat zeichnet jedoch ein anderes Bild. Die Verwendung von Sonderzeichen lehnt der DBSV ausdrücklich ab, weil sie aus seiner Expertenmeinung eine Behinderung darstellen. Das ist die Aussage des DBSV. 

Der DBSV hat knapp 40.000 Mitglieder und vertritt die Interessen dieser Bedarfsgruppe. Wenn sie ihn im Sinnzusammenhang falsch zitieren, dann halte ich dies nicht für fragwürdig. In Ihrem zweiten verlinkten Beitrag zitieren Sie den DBSV leider ebenfalls nur unvollständig.
Auch innerhalb des DBSV wird es unterschiedliche Haltungen zur Verwendung von Sonderzeichen geben. Am Ende ist die eindeutige Stellungnahme jedoch zu akzeptieren. Anderenfalls würde die Legitimation dieser Einrichtung in Frage gestellt werden.

In der Tat sprechen Sie weiteren Bedarfsgruppen an, kommen jedoch nicht zu einer wirklichen Empfehlung. Nach den Absätzen zu Personen aus dem Autismusspektrum geht es beim Punkt Wahrnehmbarkeit z.B. wieder nur um Screenreader. Das betrifft aber die meisten Menschen aus dem Autismusspektrum überhaupt nicht. Außerdem sind Screenreader das eine, Braillezeilen etwas anderes.

Studien und/oder Arbeiten aus den Interessenvertretungen der weiteren Bedarfsgruppen sind mir leider nicht bekannt, was ich bedauere. Ich beobachte aber die Diskussion (ich bin übrigens durch reinen Zufall auf Ihren Beitrag gestoßen) und finde immer wieder mal Äußerungen von Interessensgruppen, die Menschen mit solchen Behinderungen und oder chronischen Krankheiten vertreten, die häufig nicht Teil einer breiten Diskussion sind, vertreten. Um ein Beispiel zu nennen: Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.: https://youtu.be/cSOTWZVVC58?si=BzdaF5a08Wz8M7TH&#038;t=1707 (im Übrigen eine sehr interessante Diskussionsrunde, es dauert jedoch recht lange, bis wirklich Positionen ausgetauscht werden). 

Da Sie explizit nach mir bekannten Studien fragten, möchte ich allerdings noch etwas zu den Arbeiten kommentieren, die Sie in diesem Beitrag heranziehen. Sowohl die Capito-Arbeit als auch die Arbeit der Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit in der Informationstechnik sind nicht wirklich aussagekräftig und halten einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand: 

Die Capito-Arbeit hat 54 Menschen auf drei Prüfgruppen verteilt befragt. Weder wissen wir, wie sich diese 54 Menschen auf die drei Gruppen verteilt haben, noch wissen wir, wie viele der Menschen innerhalb dieser Prüfgruppen auf alle Fragen geantwortet haben. Es waren pro Gruppe „mindestens drei“, wir können also vermutlich sogar davon ausgehen, dass es eine Gruppe gab, in der auch nur drei Personen befragt wurden. N-Zahlen werden nicht angegeben, daher sind die Aussagen nicht überprüfbar. 54 befragte Menschen bilden zudem keine ausreichend große Stichprobe, um belastbare Aussagen zu treffen. Genau das tut die Arbeit aber. 

Auch mit der finalen Bewertung und des Fazits habe ich Probleme: Wenn wir einmal die methodischen Mängel außer Acht lassen, dann zeigt die Studie eines ganz klar: Alle 54 Menschen haben große Verständnisprobleme beim Einsatz des Gendersterns bei Artikeln und Pronomen (gleiches gilt für den Doppelpunkt und auch, da haben Sie Recht, Partizipformen).  Lediglich die Neutralisierung wurde von allen Befragten verstanden. Die Conclusio, bei A2 und B1 kann ein Genderstern Verwendung finden, ignoriert das Durchfallen in dieser Kategorie leider völlig. Dass die Studie entgegen der Ergebnisse nicht auf Neutralformen ausweicht, irritiert dann zusätzlich. (Und Zusatzbemerkung: Die Arbeit argumentiert, dass der Doppelpunkt eine Aufgabe habe, er sei nämlich ein Satzzeichen und damit ungeeigneter. Der Stern hat ebenfalls eine Aufgabe: Er steht z.B. für eine Fußnote oder als Abkürzung für ein Geburtsdatum. Dies hinterlässt bei mir den Eindruck, dass Argumente mindestens nicht zu Ende gedacht wurden. Das darf bei einer echten Studie aber nicht passieren).

Die gleichen Kritikpunkte äußere ich an der Arbeit der Überwachungsstelle. Diese scheint in der Zwischenzeit zurückgezogen worden sein, vermutlich aus gutem Grund: Auch hier war die Anzahl der Befragten nicht ausreichend, um von einer statistischen Auffälligkeit zu sprechen. N-Zahlen fehlten dort genauso wie in der Capito-Arbeit. Es war also nicht klar, ob nun 1 Person, 200, 400 oder 3000 befragte Menschen aus den Bedarfsgruppen eine Einschätzung abgegeben haben. Die Arbeit untersuchte lediglich den Genderstern (Asterix) im Vergleich mit dem Doppelpunkt. Andere Genderformen wurden nicht behandelt. Die Arbeit ist also themenbezogen nur sehr eingeschränkt gewesen. 

Dennoch hatte diese Studie in der technischen Prüfung klar ergeben, dass sowohl Genderstern als auch Doppelpunkt beim Einsatz von Screenreadern eine Barriere darstellen. Gelöst werden könne das nur vollständig, wenn der Screenreader gar keine Satzzeichen vorliest. Das ist realitätsfern.

Diese Teilerkenntnis hatte dennoch nicht dazu geführt, Sonderzeichen als barriereunfrei einzustufen. Das empfinde ich als merkwürdig. 

Zum Schluss von mir noch eine Anmerkung: Sie empfehlen bei der Verwendung des Sterns Artikel nicht zu gendern. Ich kann Ihr Argument nachvollziehen, halte es jedoch für zu einfach gedacht. Wenn wir die grundlegende Idee hinter der Gendersprache bzw. die Nutzung von Sonderzeichen umfassend ernst nehmen, führt kein Weg daran vorbei, auch Artikel zu gendern. Sonst laufen Sie Gefahr, an dieser Stelle Menschen potentiell zu diskriminieren. 

Vielleicht sollten wir abwarten, was aus der Community (federführend der Verein für geschlechtsneutrales Deutsch e.V.)  heraus an praktikablen Vorschlägen kommt und uns dann damit auseinandersetzen (der Verein setzt sich für das De-e-System ein).

Aysun]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
haben Sie vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Ich bitte Sie, meinen ersten Beitrag nicht als persönlichen Angriff oder dergleichen anzusehen, das schwingt gefühlt in Ihrer Antwort etwas mit.</p>
<p>Sie haben natürlich vollkommen Recht mit Ihrer Feststellung, dass es sowohl unter Menschen mit Behinderungen als auch unter Menschen ohne Behinderungen unterschiedliche Meinungen gibt.</p>
<p>Eine Meinung ist aber eine individuelle Haltung zu einem bzw. eine individuelle Bewertung eines Sachverhalt(es).<br />
Natürlich werden Barrieren auch innerhalb der Bedarfsgruppen individuell wahrgenommen, was ebenfalls auf Menschen ohne Behinderungen zutrifft. Es ist daher schwer zu argumentieren: „Das ist aber so, anders ist es falsch“. </p>
<p>Dennoch gibt es Interessenvertretungen, die für bestimmte Gruppen sprechen. Solange der Zugang zur Mitgliedschaft dieser Interessensvertretungen allen frei steht, kann eine solche Vertretung Haltungen und Standpunkte entwickeln, die eine Gültigkeit haben.</p>
<p>Sie haben in Ihrer Antwort meinen eigentlichen Kritikpunkt leider nicht aufgenommen: Da Sie den DBSV nur punktuell zitieren, steht das verwendete Zitat außerhalb des Kontextes. In der Diskussion wird dieses Teilzitat sehr häufig mit dem Ziel verwendet, eine eindeutige Position des DBSV, und damit aller sehbehinderten Menschen, zu suggerieren.<br />
Das vollständige Zitat zeichnet jedoch ein anderes Bild. Die Verwendung von Sonderzeichen lehnt der DBSV ausdrücklich ab, weil sie aus seiner Expertenmeinung eine Behinderung darstellen. Das ist die Aussage des DBSV. </p>
<p>Der DBSV hat knapp 40.000 Mitglieder und vertritt die Interessen dieser Bedarfsgruppe. Wenn sie ihn im Sinnzusammenhang falsch zitieren, dann halte ich dies nicht für fragwürdig. In Ihrem zweiten verlinkten Beitrag zitieren Sie den DBSV leider ebenfalls nur unvollständig.<br />
Auch innerhalb des DBSV wird es unterschiedliche Haltungen zur Verwendung von Sonderzeichen geben. Am Ende ist die eindeutige Stellungnahme jedoch zu akzeptieren. Anderenfalls würde die Legitimation dieser Einrichtung in Frage gestellt werden.</p>
<p>In der Tat sprechen Sie weiteren Bedarfsgruppen an, kommen jedoch nicht zu einer wirklichen Empfehlung. Nach den Absätzen zu Personen aus dem Autismusspektrum geht es beim Punkt Wahrnehmbarkeit z.B. wieder nur um Screenreader. Das betrifft aber die meisten Menschen aus dem Autismusspektrum überhaupt nicht. Außerdem sind Screenreader das eine, Braillezeilen etwas anderes.</p>
<p>Studien und/oder Arbeiten aus den Interessenvertretungen der weiteren Bedarfsgruppen sind mir leider nicht bekannt, was ich bedauere. Ich beobachte aber die Diskussion (ich bin übrigens durch reinen Zufall auf Ihren Beitrag gestoßen) und finde immer wieder mal Äußerungen von Interessensgruppen, die Menschen mit solchen Behinderungen und oder chronischen Krankheiten vertreten, die häufig nicht Teil einer breiten Diskussion sind, vertreten. Um ein Beispiel zu nennen: Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.: <a href="https://youtu.be/cSOTWZVVC58?si=BzdaF5a08Wz8M7TH&#038;t=1707" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/cSOTWZVVC58?si=BzdaF5a08Wz8M7TH&#038;t=1707</a> (im Übrigen eine sehr interessante Diskussionsrunde, es dauert jedoch recht lange, bis wirklich Positionen ausgetauscht werden). </p>
<p>Da Sie explizit nach mir bekannten Studien fragten, möchte ich allerdings noch etwas zu den Arbeiten kommentieren, die Sie in diesem Beitrag heranziehen. Sowohl die Capito-Arbeit als auch die Arbeit der Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit in der Informationstechnik sind nicht wirklich aussagekräftig und halten einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand: </p>
<p>Die Capito-Arbeit hat 54 Menschen auf drei Prüfgruppen verteilt befragt. Weder wissen wir, wie sich diese 54 Menschen auf die drei Gruppen verteilt haben, noch wissen wir, wie viele der Menschen innerhalb dieser Prüfgruppen auf alle Fragen geantwortet haben. Es waren pro Gruppe „mindestens drei“, wir können also vermutlich sogar davon ausgehen, dass es eine Gruppe gab, in der auch nur drei Personen befragt wurden. N-Zahlen werden nicht angegeben, daher sind die Aussagen nicht überprüfbar. 54 befragte Menschen bilden zudem keine ausreichend große Stichprobe, um belastbare Aussagen zu treffen. Genau das tut die Arbeit aber. </p>
<p>Auch mit der finalen Bewertung und des Fazits habe ich Probleme: Wenn wir einmal die methodischen Mängel außer Acht lassen, dann zeigt die Studie eines ganz klar: Alle 54 Menschen haben große Verständnisprobleme beim Einsatz des Gendersterns bei Artikeln und Pronomen (gleiches gilt für den Doppelpunkt und auch, da haben Sie Recht, Partizipformen).  Lediglich die Neutralisierung wurde von allen Befragten verstanden. Die Conclusio, bei A2 und B1 kann ein Genderstern Verwendung finden, ignoriert das Durchfallen in dieser Kategorie leider völlig. Dass die Studie entgegen der Ergebnisse nicht auf Neutralformen ausweicht, irritiert dann zusätzlich. (Und Zusatzbemerkung: Die Arbeit argumentiert, dass der Doppelpunkt eine Aufgabe habe, er sei nämlich ein Satzzeichen und damit ungeeigneter. Der Stern hat ebenfalls eine Aufgabe: Er steht z.B. für eine Fußnote oder als Abkürzung für ein Geburtsdatum. Dies hinterlässt bei mir den Eindruck, dass Argumente mindestens nicht zu Ende gedacht wurden. Das darf bei einer echten Studie aber nicht passieren).</p>
<p>Die gleichen Kritikpunkte äußere ich an der Arbeit der Überwachungsstelle. Diese scheint in der Zwischenzeit zurückgezogen worden sein, vermutlich aus gutem Grund: Auch hier war die Anzahl der Befragten nicht ausreichend, um von einer statistischen Auffälligkeit zu sprechen. N-Zahlen fehlten dort genauso wie in der Capito-Arbeit. Es war also nicht klar, ob nun 1 Person, 200, 400 oder 3000 befragte Menschen aus den Bedarfsgruppen eine Einschätzung abgegeben haben. Die Arbeit untersuchte lediglich den Genderstern (Asterix) im Vergleich mit dem Doppelpunkt. Andere Genderformen wurden nicht behandelt. Die Arbeit ist also themenbezogen nur sehr eingeschränkt gewesen. </p>
<p>Dennoch hatte diese Studie in der technischen Prüfung klar ergeben, dass sowohl Genderstern als auch Doppelpunkt beim Einsatz von Screenreadern eine Barriere darstellen. Gelöst werden könne das nur vollständig, wenn der Screenreader gar keine Satzzeichen vorliest. Das ist realitätsfern.</p>
<p>Diese Teilerkenntnis hatte dennoch nicht dazu geführt, Sonderzeichen als barriereunfrei einzustufen. Das empfinde ich als merkwürdig. </p>
<p>Zum Schluss von mir noch eine Anmerkung: Sie empfehlen bei der Verwendung des Sterns Artikel nicht zu gendern. Ich kann Ihr Argument nachvollziehen, halte es jedoch für zu einfach gedacht. Wenn wir die grundlegende Idee hinter der Gendersprache bzw. die Nutzung von Sonderzeichen umfassend ernst nehmen, führt kein Weg daran vorbei, auch Artikel zu gendern. Sonst laufen Sie Gefahr, an dieser Stelle Menschen potentiell zu diskriminieren. </p>
<p>Vielleicht sollten wir abwarten, was aus der Community (federführend der Verein für geschlechtsneutrales Deutsch e.V.)  heraus an praktikablen Vorschlägen kommt und uns dann damit auseinandersetzen (der Verein setzt sich für das De-e-System ein).</p>
<p>Aysun</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sigi		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-33442</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sigi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Feb 2024 10:40:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gespraechswert.de/?p=9630#comment-33442</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-33376&quot;&gt;Aysun&lt;/a&gt;.

Sehr geehrt*er Aysun, vielen Dank für Ihren Kommentar. Unter blinden Menchen gibt es die gleiche Meinungsvielfalt wie unter sehenden. Die blinden Personen, die ich persönlich gesprochen habe, finden den Stern gut und verwenden ihn selbst. Hier ein älterer Blogartikel, bei dem mir eine blinde Netzwerk-Kollegin geholfen hat: https://www.gespraechswert.de/barrierefreiheit-kommunikation-tipps/

Sie fragen nach anderen Bedarfsgruppen: Darauf gehe ich doch im weiteren Textverlauf ein, unter anderem mit der Studie aus Graz, die getestet hat, welche Formen für Menchen verständlich sind, die auf leichte Sprache angewiesen sind. 
Auf diesen Text hin haben sich Menschen mit LRS und Autismus bei mir gemeldet. Und im Gespräch haben wir festgestellt, dass viele Sterne stören, dass sie behutsam eingesetzt aber gut lesbar sind. Das entspricht der im Artikel erwähnten Studie.
Einen neueren Artikel zum Thema habe ich für genderleicht.de geschrieben, hier: https://www.genderleicht.de/barrierefrei-gendern-was-soll-ich-beachten/
Sie vertreten Ihre Ansichten mit einer großen Überzeugung und sagen, ich würde Bedarfsgruppen übersehen. Sehbehinderung, Blindheit, Gehörlosigkeit, LRS, Autismus, Sprachwissen, Lesekompetenz habe ich im Blick, was fehlt? Haben Sie Studien zu Verständlichkeit bestimmter Genderformen für bestimmte Bedarfsgruppen? Verlinken Sie die gerne. Ich lerne gerne dazu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-33376">Aysun</a>.</p>
<p>Sehr geehrt*er Aysun, vielen Dank für Ihren Kommentar. Unter blinden Menchen gibt es die gleiche Meinungsvielfalt wie unter sehenden. Die blinden Personen, die ich persönlich gesprochen habe, finden den Stern gut und verwenden ihn selbst. Hier ein älterer Blogartikel, bei dem mir eine blinde Netzwerk-Kollegin geholfen hat: <a href="https://www.gespraechswert.de/barrierefreiheit-kommunikation-tipps/" rel="ugc">https://www.gespraechswert.de/barrierefreiheit-kommunikation-tipps/</a></p>
<p>Sie fragen nach anderen Bedarfsgruppen: Darauf gehe ich doch im weiteren Textverlauf ein, unter anderem mit der Studie aus Graz, die getestet hat, welche Formen für Menchen verständlich sind, die auf leichte Sprache angewiesen sind.<br />
Auf diesen Text hin haben sich Menschen mit LRS und Autismus bei mir gemeldet. Und im Gespräch haben wir festgestellt, dass viele Sterne stören, dass sie behutsam eingesetzt aber gut lesbar sind. Das entspricht der im Artikel erwähnten Studie.<br />
Einen neueren Artikel zum Thema habe ich für genderleicht.de geschrieben, hier: <a href="https://www.genderleicht.de/barrierefrei-gendern-was-soll-ich-beachten/" rel="nofollow ugc">https://www.genderleicht.de/barrierefrei-gendern-was-soll-ich-beachten/</a><br />
Sie vertreten Ihre Ansichten mit einer großen Überzeugung und sagen, ich würde Bedarfsgruppen übersehen. Sehbehinderung, Blindheit, Gehörlosigkeit, LRS, Autismus, Sprachwissen, Lesekompetenz habe ich im Blick, was fehlt? Haben Sie Studien zu Verständlichkeit bestimmter Genderformen für bestimmte Bedarfsgruppen? Verlinken Sie die gerne. Ich lerne gerne dazu.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Aysun		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-33376</link>

		<dc:creator><![CDATA[Aysun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2024 15:10:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gespraechswert.de/?p=9630#comment-33376</guid>

					<description><![CDATA[Hallo,

Sie schreiben: &quot;Manchmal werden Narrative im guten Glauben übernommen und weitergetragen&quot;. 

Leider bedienen Sie im Folgenden ebenfalls ein Narrativ. 

Der DBSV schreibt in seiner Stellungnahme explizit zur Verwendung von Gender-Kurzformen: 

&quot;Diese sind für viele blinde und sehbehinderte Menschen problematisch, wie den folgenden Erläuterungen entnommen werden kann, und deshalb nicht zu empfehlen.&quot;

Das widerspricht dem gängigen Narrativ, der DBSV habe den Genderstern erlaubt. Er lehnt dagegen Gender-Kurzformen explizit ab, weil Sie für sehbehinderte Menschen Barrieren darstellen.

Da Sie leider den entscheidenden Absatz nicht zitieren, sondern lediglich die Ergänzung, wenn jemand bewusst gegen die Empfehlung gendern möchte, solle er oder sie am besten den Genderstern nutzen, tragen sie zur Verbreitung dieses Narrativ leider unmittelbar bei. 

Was mir in Ihrem Beitrag grundsätzlich fehlt:

Sie sprechen die Sehbehinderten als Bedarfsgruppe an. Was ist aber mir den anderen Bedarfsgruppen, die durch die Verwendung von Sonderzeichen gestört werden? Menschen mit Leseschwäche z.B.? Oder Menschen mit kognitiven Einschränkungen? Und Menschen mit fremdsprachigem Hintergrund?

Bei der Auseinandersetzung mit diesen (Bedarfs-)gruppen werden Sie feststellen, dass die Verwendung von Sonderzeichen eine viel größere Anzahl an Menschen behindert (und damit leider diskriminiert), als vielen bewusst ist.

Vielleicht können Sie Ihren Beitrag entsprechend ergänzen, auch wenn Sie vermutlich zu einem anderen Schluss kommen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>Sie schreiben: &#8222;Manchmal werden Narrative im guten Glauben übernommen und weitergetragen&#8220;. </p>
<p>Leider bedienen Sie im Folgenden ebenfalls ein Narrativ. </p>
<p>Der DBSV schreibt in seiner Stellungnahme explizit zur Verwendung von Gender-Kurzformen: </p>
<p>&#8222;Diese sind für viele blinde und sehbehinderte Menschen problematisch, wie den folgenden Erläuterungen entnommen werden kann, und deshalb nicht zu empfehlen.&#8220;</p>
<p>Das widerspricht dem gängigen Narrativ, der DBSV habe den Genderstern erlaubt. Er lehnt dagegen Gender-Kurzformen explizit ab, weil Sie für sehbehinderte Menschen Barrieren darstellen.</p>
<p>Da Sie leider den entscheidenden Absatz nicht zitieren, sondern lediglich die Ergänzung, wenn jemand bewusst gegen die Empfehlung gendern möchte, solle er oder sie am besten den Genderstern nutzen, tragen sie zur Verbreitung dieses Narrativ leider unmittelbar bei. </p>
<p>Was mir in Ihrem Beitrag grundsätzlich fehlt:</p>
<p>Sie sprechen die Sehbehinderten als Bedarfsgruppe an. Was ist aber mir den anderen Bedarfsgruppen, die durch die Verwendung von Sonderzeichen gestört werden? Menschen mit Leseschwäche z.B.? Oder Menschen mit kognitiven Einschränkungen? Und Menschen mit fremdsprachigem Hintergrund?</p>
<p>Bei der Auseinandersetzung mit diesen (Bedarfs-)gruppen werden Sie feststellen, dass die Verwendung von Sonderzeichen eine viel größere Anzahl an Menschen behindert (und damit leider diskriminiert), als vielen bewusst ist.</p>
<p>Vielleicht können Sie Ihren Beitrag entsprechend ergänzen, auch wenn Sie vermutlich zu einem anderen Schluss kommen werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Beat S., der anonyme Internet-Troll		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-30301</link>

		<dc:creator><![CDATA[Beat S., der anonyme Internet-Troll]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 13:29:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gespraechswert.de/?p=9630#comment-30301</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Sigi



heisst Dein Buch und ist empfehlenswert! Ich bin zwar noch nicht durch, da ich immer gleichzeitig mehrere Bücher lese, und doch hatte ich bereits viele Aha-Erlebnisse. Eine separate Rezension wird noch folgen.

Aktuell läuft es in der Politik im DACH-Raum ja extrem rund, man ist auf der Jagd nach all den Gender-Terroristen. Nicht nur in der Politik ein riesengrosses Thema, nein auch im ach so professionellen und seriösen Businessnetzwerk LinkedIn. In etlichen Diskussionen habe ich vielen gesagt, dass Gender nicht nur aus dem * und der deutschen Sprache besteht, dafür bekam ich dann etliche Titulierungen, die ich hier lieber nicht wiederhole. So what und who cares.

Lange Rede, kurzer Sinn: Sigi, go for it! Dank Leuten wie Dir können wir auch im „hohen Alter“ wie ich (ich geh auch schon gegen 50, muss jedoch nicht sagen, von welcher Seite…) noch etwas dazulernen.

Beste Grüsse
Beat S., der anonyme Internet-Troll]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sigi</p>
<p>heisst Dein Buch und ist empfehlenswert! Ich bin zwar noch nicht durch, da ich immer gleichzeitig mehrere Bücher lese, und doch hatte ich bereits viele Aha-Erlebnisse. Eine separate Rezension wird noch folgen.</p>
<p>Aktuell läuft es in der Politik im DACH-Raum ja extrem rund, man ist auf der Jagd nach all den Gender-Terroristen. Nicht nur in der Politik ein riesengrosses Thema, nein auch im ach so professionellen und seriösen Businessnetzwerk LinkedIn. In etlichen Diskussionen habe ich vielen gesagt, dass Gender nicht nur aus dem * und der deutschen Sprache besteht, dafür bekam ich dann etliche Titulierungen, die ich hier lieber nicht wiederhole. So what und who cares.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: Sigi, go for it! Dank Leuten wie Dir können wir auch im „hohen Alter“ wie ich (ich geh auch schon gegen 50, muss jedoch nicht sagen, von welcher Seite…) noch etwas dazulernen.</p>
<p>Beste Grüsse<br />
Beat S., der anonyme Internet-Troll</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Reinhardt, Dana		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-30297</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reinhardt, Dana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 06:32:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gespraechswert.de/?p=9630#comment-30297</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Sigi Lieb,
herzlichen Dank für diesen ausführlichen Beitrag. Er gibt doch immer wieder Denkanstöße, wie man die eigenen Texte noch optimieren kann. Über manches hatte ich so noch nie nachgedacht, so zum Beispiel Abkürzungen. Das wird wohl meine erste Neuerung sein, wenn ich demnächst Blogbeiträge überarbeite. Herzlichen Dank dafür. Wir verwenden übrigens den Doppelpunkt, werden aber darüber nachdenken, ob wir nicht doch wieder zum Sternchen zurückkehren. Wir sind wohl dem Irrtum aufgesessen, dass der Doppelpunkt inklusiver ist. Tja, wohl nicht ;-)
Beste Grüße
Dana Reinhardt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sigi Lieb,<br />
herzlichen Dank für diesen ausführlichen Beitrag. Er gibt doch immer wieder Denkanstöße, wie man die eigenen Texte noch optimieren kann. Über manches hatte ich so noch nie nachgedacht, so zum Beispiel Abkürzungen. Das wird wohl meine erste Neuerung sein, wenn ich demnächst Blogbeiträge überarbeite. Herzlichen Dank dafür. Wir verwenden übrigens den Doppelpunkt, werden aber darüber nachdenken, ob wir nicht doch wieder zum Sternchen zurückkehren. Wir sind wohl dem Irrtum aufgesessen, dass der Doppelpunkt inklusiver ist. Tja, wohl nicht 😉<br />
Beste Grüße<br />
Dana Reinhardt</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sigi Lieb		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-30267</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sigi Lieb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2023 11:43:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gespraechswert.de/?p=9630#comment-30267</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-30266&quot;&gt;Oliver Roßbach&lt;/a&gt;.

Sehr geehrter Oliver Roßbach,
vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihr Lob.
Was meinen Sie mit Sonderzeichen im Titel meines Buches? Die Klammern? Es handelt sich um ein Wortspiel, welches mit dem orthografischen Element der Klammer erzeugt wird. Das ist weder neu noch besonders. Ob jemand &#039;Alle Gender&#039; liest oder &#039;Alles Gender&#039; liest oder beides tut dem grundlegenden Verständnis, worum es geht, keinen Abbruch.
Darf ich Sie fragen, welche Fachausdrücke im Text Ihnen unbekannt sind? Wenn ich über Grammatik rede, kann ich Fachwörter nicht vermeiden. Gleiches gilt, wenn ich über Diversity spreche. Ich bin jedoch bemüht, Begriffe jeweils zu erklären. Für komplexere Begriffe habe ich eigene Blogbeiträge. Die finden Sie unter Glossar. Auch mein Buch enthält am Ende ein Glossar mit den wichtigsten Fachausdrücken, die ich schlicht brauche, wenn ich zu dem Thema schreiben will. Aber natürlich übersehe ich mal was oder setze Begriffe irrtümlich voraus. Daher danke ich Ihnen, wenn Sie mir mitteilen, welche Wörter in obigem Text Sie meinen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-30266">Oliver Roßbach</a>.</p>
<p>Sehr geehrter Oliver Roßbach,<br />
vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihr Lob.<br />
Was meinen Sie mit Sonderzeichen im Titel meines Buches? Die Klammern? Es handelt sich um ein Wortspiel, welches mit dem orthografischen Element der Klammer erzeugt wird. Das ist weder neu noch besonders. Ob jemand &#8218;Alle Gender&#8216; liest oder &#8218;Alles Gender&#8216; liest oder beides tut dem grundlegenden Verständnis, worum es geht, keinen Abbruch.<br />
Darf ich Sie fragen, welche Fachausdrücke im Text Ihnen unbekannt sind? Wenn ich über Grammatik rede, kann ich Fachwörter nicht vermeiden. Gleiches gilt, wenn ich über Diversity spreche. Ich bin jedoch bemüht, Begriffe jeweils zu erklären. Für komplexere Begriffe habe ich eigene Blogbeiträge. Die finden Sie unter Glossar. Auch mein Buch enthält am Ende ein Glossar mit den wichtigsten Fachausdrücken, die ich schlicht brauche, wenn ich zu dem Thema schreiben will. Aber natürlich übersehe ich mal was oder setze Begriffe irrtümlich voraus. Daher danke ich Ihnen, wenn Sie mir mitteilen, welche Wörter in obigem Text Sie meinen.</p>
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		<title>
		Von: Oliver Roßbach		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/inklusive-sprache-barrierefreiheit-gendern/#comment-30266</link>

		<dc:creator><![CDATA[Oliver Roßbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2023 10:59:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gespraechswert.de/?p=9630#comment-30266</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Lieb,
(ich hoffe Frau ist die richtige Ansprache für Sie)
toller Buchtitel, hier kommen Sie schon bei dem ersten Wort nicht ohne (Sonderzeichen) aus.
Ich bin beeindruckt wie intensiv Sie sich mit dieser Thematik auseinandersetzen, wenngleich Ihr Text nicht frei von Fachausdrücken und nicht allgemein bekannten Abkürzungen ist.
Ich stimme absolut zu, einen Text verständlich zu formulieren. Bestimmte Fachbegriffe so zu umschreiben, dass der Text dadurch nicht verständlicher wird, aber auf Fachbegriffe verzichtet, ist nicht zielführend. Dann kann zwar jeder mit einfacheren Vokabeln den Text lesen, aber auch verstehen?
sicherlich ist es schwer Deutsch als Zielsprache zu erlernen, aber sollten wir deshalb diese schöne Sprache vereinfachen?
Ich danke Ihnen für den ausführlichen und gut gegliederten Beitrag, ich habe mit Interesse bis zum Schluß gelesen. 
Mit freundlichem Gruß 
Oliver Roßbach]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Lieb,<br />
(ich hoffe Frau ist die richtige Ansprache für Sie)<br />
toller Buchtitel, hier kommen Sie schon bei dem ersten Wort nicht ohne (Sonderzeichen) aus.<br />
Ich bin beeindruckt wie intensiv Sie sich mit dieser Thematik auseinandersetzen, wenngleich Ihr Text nicht frei von Fachausdrücken und nicht allgemein bekannten Abkürzungen ist.<br />
Ich stimme absolut zu, einen Text verständlich zu formulieren. Bestimmte Fachbegriffe so zu umschreiben, dass der Text dadurch nicht verständlicher wird, aber auf Fachbegriffe verzichtet, ist nicht zielführend. Dann kann zwar jeder mit einfacheren Vokabeln den Text lesen, aber auch verstehen?<br />
sicherlich ist es schwer Deutsch als Zielsprache zu erlernen, aber sollten wir deshalb diese schöne Sprache vereinfachen?<br />
Ich danke Ihnen für den ausführlichen und gut gegliederten Beitrag, ich habe mit Interesse bis zum Schluß gelesen.<br />
Mit freundlichem Gruß<br />
Oliver Roßbach</p>
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