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	Kommentare zu: Gendern: Wie werden Artikel und Pronomen gegendert?	</title>
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	<description>Sigi Lieb</description>
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		<title>
		Von: Sigi		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/pronomen-genderneutral/#comment-42276</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sigi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 13:59:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.gespraechswert.de/pronomen-genderneutral/#comment-42275&quot;&gt;Marcel&lt;/a&gt;.

Hallo Marcel,
vielen Dank für deinen Kommentar. Gendern ist nicht nur der Genderstern. Gendern bedeutet zuvorderst, Männer und Frauen sprachlich gleichzustellen. 
Fräulein gibt es nicht mehr, weil unverheiratete Männer auch keine Männlein waren/sind. DAS nämlich wäre die Gleichbehandlung. Aber die patriarchale Welt sah noch vor wenigen Jahrzehnten eine Frau nur dann als FRAU, wenn sie verheiratet war. Andernfalls war sie Mädchen, Fräulein, spätes Mädchen, alte Jungfer. War sie sexuell aktiv, war sie nicht etwa eine Männerheldin, eine Donna Maria oder eine Casanova (analog zu Frauenheld, Don Juan, Casanova), sondern ein Flittchen, eine Hure oder Nutte.
Die sprachliche Auslöschung von Frauen ist kein emanzipatorisacher Akt. Ebenso könnten wir das Maskulinum streichen. Wäre für Fremdsprachenlerner*innen einfacher. Das Femininum ist das häufigste Genus und einfacher zu deklinieren.
Wenn dir der Genderstern nicht gefällt, benutze ihn nicht. Es gibt viele andere Möglichkeiten, Frauen in der Sprache wertzuschätzen und den Männern gleich zu behandeln.
Ich betrachte den Genderstern als praktisches Zeichen, um fehlelnde Gattungsbegriffe zu erzeugen - und ganz nebenbei auch die Menschen sprachlich zu integrieren, bei denen die Zuordnung zu Mann oder Frau aus welchen Gründen auch immer etas komplexer ist.
Kurz gesagt: Der Elektriker ist ein Mann. Die Elektrikerin ist eine Frau. Die Elektriker*in ist eine Person mit diesem Beruf.
Zur Hörbarkeit: Die Hörbarkeit ist es doch, was die meisten Leute laut Umfragen empört. - Ich kann ihn flüssig sprechen. Es ist in der Aussprache der gleiche Unterschied wie der zwischen verreisen und vereisen. Diesen Unterschied hören wir auch - ganz ohne Empörung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.gespraechswert.de/pronomen-genderneutral/#comment-42275">Marcel</a>.</p>
<p>Hallo Marcel,<br />
vielen Dank für deinen Kommentar. Gendern ist nicht nur der Genderstern. Gendern bedeutet zuvorderst, Männer und Frauen sprachlich gleichzustellen.<br />
Fräulein gibt es nicht mehr, weil unverheiratete Männer auch keine Männlein waren/sind. DAS nämlich wäre die Gleichbehandlung. Aber die patriarchale Welt sah noch vor wenigen Jahrzehnten eine Frau nur dann als FRAU, wenn sie verheiratet war. Andernfalls war sie Mädchen, Fräulein, spätes Mädchen, alte Jungfer. War sie sexuell aktiv, war sie nicht etwa eine Männerheldin, eine Donna Maria oder eine Casanova (analog zu Frauenheld, Don Juan, Casanova), sondern ein Flittchen, eine Hure oder Nutte.<br />
Die sprachliche Auslöschung von Frauen ist kein emanzipatorisacher Akt. Ebenso könnten wir das Maskulinum streichen. Wäre für Fremdsprachenlerner*innen einfacher. Das Femininum ist das häufigste Genus und einfacher zu deklinieren.<br />
Wenn dir der Genderstern nicht gefällt, benutze ihn nicht. Es gibt viele andere Möglichkeiten, Frauen in der Sprache wertzuschätzen und den Männern gleich zu behandeln.<br />
Ich betrachte den Genderstern als praktisches Zeichen, um fehlelnde Gattungsbegriffe zu erzeugen &#8211; und ganz nebenbei auch die Menschen sprachlich zu integrieren, bei denen die Zuordnung zu Mann oder Frau aus welchen Gründen auch immer etas komplexer ist.<br />
Kurz gesagt: Der Elektriker ist ein Mann. Die Elektrikerin ist eine Frau. Die Elektriker*in ist eine Person mit diesem Beruf.<br />
Zur Hörbarkeit: Die Hörbarkeit ist es doch, was die meisten Leute laut Umfragen empört. &#8211; Ich kann ihn flüssig sprechen. Es ist in der Aussprache der gleiche Unterschied wie der zwischen verreisen und vereisen. Diesen Unterschied hören wir auch &#8211; ganz ohne Empörung.</p>
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		<title>
		Von: Marcel		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/pronomen-genderneutral/#comment-42275</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 13:46:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Sigi,
das mit dem ganzen gegendere in der Sprache fühlt sich für mir nicht natürlich an. Gesprochen hört man das Sternchen sowieso nicht und bei dem Prozentsatz der Bevölkerung, der ein eigenes Pronomen für sich wünscht, besteht kaum Hoffnung, dass je eins in der Sprache natürlich verankert wird.

Wir haben &quot;Fräulein&quot; abgeschafft, um verheiratete und nicht verheiratete Frauen sprachlich auf die gleiche Ebene zu stellen. Warum sollten wir nicht einfach das &quot;-in /-innen&quot; abschaffen, um den gleichen Effekt zu erzielen. Zur Vereinfachung der Sprache könnte man dann ja den (jetzt noch) weiblichen Artikel verwenden: die Arzt, die Polizist, ... Pronomen dann immer &quot;sie&quot;. Wie du schon schriebst, würde man so die Sprache mit dem weiblichen Artikel auch einfacher erlernen können. Den Artikel &quot;der&quot; und das Pronomen &quot;er&quot; bzw. die Endung &quot;-in / -innen&quot; könnte man dann verwenden, wenn man das Geschlecht betonen möchte.

Ich bin der Meinung, wir brauchen nicht noch mehr Schubladen, in die wir Menschen kategorisieren, sondern weniger. Entsprechend sollte die Sprache einfacher werden, statt komplexer.

Liebe Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sigi,<br />
das mit dem ganzen gegendere in der Sprache fühlt sich für mir nicht natürlich an. Gesprochen hört man das Sternchen sowieso nicht und bei dem Prozentsatz der Bevölkerung, der ein eigenes Pronomen für sich wünscht, besteht kaum Hoffnung, dass je eins in der Sprache natürlich verankert wird.</p>
<p>Wir haben &#8222;Fräulein&#8220; abgeschafft, um verheiratete und nicht verheiratete Frauen sprachlich auf die gleiche Ebene zu stellen. Warum sollten wir nicht einfach das &#8222;-in /-innen&#8220; abschaffen, um den gleichen Effekt zu erzielen. Zur Vereinfachung der Sprache könnte man dann ja den (jetzt noch) weiblichen Artikel verwenden: die Arzt, die Polizist, &#8230; Pronomen dann immer &#8222;sie&#8220;. Wie du schon schriebst, würde man so die Sprache mit dem weiblichen Artikel auch einfacher erlernen können. Den Artikel &#8222;der&#8220; und das Pronomen &#8222;er&#8220; bzw. die Endung &#8222;-in / -innen&#8220; könnte man dann verwenden, wenn man das Geschlecht betonen möchte.</p>
<p>Ich bin der Meinung, wir brauchen nicht noch mehr Schubladen, in die wir Menschen kategorisieren, sondern weniger. Entsprechend sollte die Sprache einfacher werden, statt komplexer.</p>
<p>Liebe Grüße</p>
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		<title>
		Von: Gendern international: Wie machen das andere Sprachen?		</title>
		<link>https://www.gespraechswert.de/pronomen-genderneutral/#comment-34661</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gendern international: Wie machen das andere Sprachen?]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 10:56:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gespraechswert.de/?p=7587#comment-34661</guid>

					<description><![CDATA[[&#8230;] Pronomen und Anreden entwickelt haben. Hier stecken wir im Deutschen leider fest. In einem Blogartikel gehe ich auf die Pronomen ein und schlage Lösungen [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Pronomen und Anreden entwickelt haben. Hier stecken wir im Deutschen leider fest. In einem Blogartikel gehe ich auf die Pronomen ein und schlage Lösungen [&#8230;]</p>
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