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Sprache & Wandel

Sprache als Werkzeug

7 Gründe, warum Sie Sprache als Werkzeug sorgfältig einsetzen sollten

  1. Sprache ist Macht und Sprache macht etwas mit uns.
  2. Sprache transportiert Inhalt.
  3. Sprache wirkt auf Ihre Reputation und Ihr Image. Sie erzählt etwas über die Person, die sie benutzt. Ebenso über das Unternehmen. Unsere Wortwahl, unsere Rechtschreibung, alles fällt auf uns zurück und verrät etwas über unser Mindset.
  4. Sprache ermöglicht Verständnis oder demonstriert Selbstdarstellung oder sogar Abgrenzung.
  5. Sprache muss in den Kontext passen. Was in dem einen Kontext perfekt passt ist für einen anderen völlig unpassend.
  6. Sprache wandelt sich. Sprachwandel ist ein Change-Thema.
  7. Sprache benötigen Sie für Ihr Marketing, Ihr Personal Branding, Ihre Führungsqualitäten, Ihre Teamfähigkeit, Ihre Beziehungen, Ihre Auftritte.

Verbessern Sie Ihre Sprachkompetenz und Ihr Sprachgefühl, für eine bessere Kommunikation in einer diversen und digitalen Arbeitswelt.

Diversity rocks: gendersensible Sprache ist eine Frage der Höflichkeit

Mit unserer Sprache teilen wir unser Erleben von Wirklichkeit mit. Es ist also vollkommen normal, dass sich Sprache mit der Gesellschaft wandelt und verändert. Als Angela Merkel 2005 ihr Amt als Bundeskanzlerin antrat, meinten manche, es hieße Bundeskanzler Angela Merkel. Aber das setzte sich nicht durch. Logisch: Merkel ist eine Frau. Die Bundeskanzler Merkel klingt in deutschen Ohren ebenso falsch wie der Frau Bundeskanzler. Geht nicht.

Aber wie geht es richtig? Wie Sie richtig gendern lernen, erfahren Sie auf meiner Seite richtig-gendern.

Rechtschreibung und Reputation: eine innige Beziehung

Während früher nur wenige Menschen öffentlich Text publizierten, ist das heute eine Sache, die jede und jeder machen kann. Und damit werden die Unsicherheiten im schriftsprachlichen Gebrauch für alle sichtbar. Eine Falle für die Reputation und das Image.

Im Grunde gibt es zwei Sorten von Schreibfehlern: die aus Unwissenheit und die aus Unachtsamkeit.

Machen wir einzelne Fehler, so werden sie uns verziehen. Schließlich ist es menschlich, Fehler zu machen. Und gerade in dieser Zeit extrem schneller Kommunikation passieren eben schnell Fehler.

Häufen sich Fehler oder machen wir ganz bestimmte Fehler immer wieder, so wirkt sich das negativ auf unsere Reputation und Glaubwürdigkeit aus. Lesen und Schreiben sind zivilisatorische Grundkompetenzen: Wer die nicht beherrscht, dem trauen wir auch Anderes weniger zu. Ganz egal, ob das aus Schlampigkeit passiert oder aus Unwissenheit.

Und es passiert noch etwas: Rechtschreib- und Kommafehler machen unsere Texte schwerer verständlich.

Wenn Sie mehr wissen wollen oder Ihre eigene Schreibe einem Check unterziehen lassen wollen, besuchen Sie die Seite Rechtschreibung und Reputation.

Sie testen einfach selbst, wie fit Sie sind in Rechtschreibung und Kommasetzung.

Framing: Mit unseren Worten formen wir die Gedanken, die wir erzeugen

Populisten früher und heute haben die Macht von Sprache begriffen und setzen sie bewusst ein, um Massen hinter sich zu bringen. Sprache erzeugt Bilder und Gefühle. Auch Marketing- und PR-Fachleute wissen, dass es einen Unterschied macht, ob sie von Kernenergie oder Atomkraft sprechen. Wenn ich Beschäftigte freisetze, löst das andere Bedeutungsmuster aus, als wenn ich sie entlasse. Spreche ich von Steuerverantwortung bediene ich andere Denkräume als mit dem Begriff Steuerlast. Ob ich Menschen entwickle, damit ein Unternehmen Erfolg hat, ob ich Humankapital investiere oder Ressourcen … ja was „verbrauche“? – Sie merken es selbst.

Hinterfragen Sie Ihre Unternehmenssprache und machen sie ihre Sprachwelt zu einem freundlichen Ort des Miteinanders.

Dem Thema Sprache und Sprachwandel habe ich in meinem Blog eine ganze Rubrik gewidmet.

Ganz gezielt finden Sie zum Beispiel Beiträge über Anglizismen, über die Regeln zu s-ss-ß oder darüber, wie andere Sprachen gendern.

Bildquelle: Werkzeuge, pixabay, Astrid MAD