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Identität – Man ist das, was man sein und nicht sein will – Folge 23

Anna ist in Erlangen geboren und in Nürnberg aufgewachsen, wo sie heute noch lebt und studiert. Keine großen Umzüge. Weil ihr Vater aus der Elfenbeinküste kommt, wird die 23-jährige nicht von allen als die Fränkin und Deutsche wahrgenommen, die sie ist. Anna hat früh gelernt, mit dummen oder rassistischen Sprüchen umzugehen. Dabei hat sie eine ganz hervorragende Strategie entwickelt.

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Identität – Heimat, Zuhause und Wohnort sind drei Orte – Folge 19

Ein Kölner im Berliner Exil, könnte man meinen. Ist aber nicht so. Michael Nell ist in der Eifel aufgewachsen, hat außerdem in Bonn und Heidelberg gelebt. Der letzte Umzug von Köln nach Berlin war nicht ganz freiwillig und die Umstellung fällt dem 50-jährigen schwerer. Auch ein Aspekt, der das Gefühl zu Heimat, Zuhause und Wohnort bestimmt. Und das können drei verschiedene Orte sein, wie Michael erzählt:

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Identität – Akzeptiert werden, wer und wie man ist – Folge 17

Doreen Köstler hat immer in Deutschland und doch in zwei Staaten gelebt. Die 45-jährige ist in der DDR aufgewachsen und kam nach der Wende ins Rheinland. Neben ihrem Job als Texterin und Lektorin vernetzt sie selbstständige Frauen und fährt leidenschaftlich gerne Rad. Ihre Antworten bringen uns zurück in die Wendezeit mit Demonstrationen, Angst und vielen Vorurteilen, die nach dem Mauerfall zwischen Wessis und Ossis herrschten. Sie zeigen aber auch, dass die Zeiten sich ändern. Lest selbst.

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Identität – Wo ich hingehöre, weiß ich noch nicht – Folge 16

Mit 16 hat er sich mit einem One-Way-Ticket in den Bus gesetzt und ist aus einer polnischen Kleinstadt zu seiner Mutter nach Köln gefahren, die dort bereits arbeitete. In Deutsch brachte er nur Grundkenntnisse mit, verstanden hat er zunächst niemanden. Fünf Jahre später studiert Jarek Deutsch auf Lehramt in Köln. Wo sein Zuhause ist, ist noch nicht ausgemacht.

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Identität – Die gestaltete und die zugeschriebene Identität – Folge 14

Mimoun Azizi ist mir bei facebook aufgefallen, weil er sehr engagiert den Dialog zwischen den Kulturen und Religionen sucht und Debatten einfordert. Der 44-jährige ist Facharzt für Psychiatrie sowie Politikwissenschaftler und ist dabei in Berlin eine liberale Moschegemeinde zu gründen. Der gebürtige Marokkaner lebt seit 40 Jahren in Deutschland. Er bezeichnet sich als gläubigen Muslim und als Kritiker der muslimischen Verbände in Deutschland. Was sagt er zu meinen Fragen zu Heimat und Identität?

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