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Karnevalguide für alle, die neu in Köln sind

Das Fastelovend steht vor der Tür. Und mit ihm gerät Köln wieder in eine Art Ausnahmezustand. Kaum eine Kölner Familie kennt nicht eine Anektode von Fremden, die zufällig und unerwartet in die jecke Fastelovendswelt gerieten und sich auf einem anderen Planeten fühlten.

Zwei Beispiele:

Ein norwegischer Geschäftsmann hat einen Geschäftstermin im Werk in Grevenbroich. Ich weiß nicht mehr, ob es der 11.11. oder der Weiberdonnerstag war. Er landet am KölnBonner Flughafen, fährt zum Hauptbahnhof, um dort umzusteigen. Schock. Was ist hier los? Überall kostümierte Menschen mit Bier in der Hand, die laut singen. Besser, man hätte den Mann vorgewarnt.

Ein chinesischer Geschäftsmann tritt an Weiberdonnerstag die Heimreise an. Traditionsgemäß bindet er sich für den Flug seine teuerste und beste Krawatte um. Die schaffte es leider nicht in den Flieger. Auf dem Weg zum Flughafen wurde sie schnipp-schnapp von einer ihm unbekannten Frau abgeschnitten. Oh, hätte man dem Mann doch gesagt, dass das Tradition in Deutschland ist und man(n) an diesem Tag entweder keine Krawatte trägt oder eine, um deren Verlust man nicht weint.

In allen Details können wir die Traditionen des Rheinischen Karnevals nicht erklären. Aber die Basics haben wir aufgeschrieben und übersetzt, für alle, die neu in Köln sind. Sie erklären, was wir hier eigentlich feiern und geben Entscheidungshilfe, ob man mitfeiern möchte und wo.

Den Flyer gibt es in folgenden Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Farsi, Dari, Russisch und Polnisch.

Sollte jemand Norwegisch oder Mandarin (Chinesisch) beisteuern können, wir ergänzen gerne. Die PDFs finden Sie hier im Download. Sie dürfen privat und ehrenamtlich kostenlos genutzt werden. Für andere Zwecke wenden Sie sich bitte an mich. Wir vereinbaren eine Spende für unser gemeinnütziges Projekt „Stark im Ehrenamt“.

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