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Über Sinn und Unsinn von Anglizismen

Anglizismen - Fragen

Ich surfe im Web, poste Content, chatte über Messengerdienste und netzwerke abends beim Meetup oder einem Networking-Event. Ist das jetzt noch Deutsch oder schon Englisch? Ich würde sagen, gepflegtes Denglisch. In der deutschen Sprache wimmelt es vor Anglizismen, manche sind gut und nützlich, andere eher hinderlich für erfolgreiche Kommunikation. Lassen Sie uns einen Blick auf den Sinn und Unsinn von Anglizismen in der deutschen Sprache werfen.

Die deutsche Sprache ist beweglich. Es liegt ihr im Blut, massenweise Wörter aus anderen Sprachen zu integrieren. Oft wissen wir gar nicht mehr, woher ein Wort eigentlich kommt. Oder hätten Sie gewusst, dass der deutsche Zucker arabischen Urprungs ist (al zucar)? Vielleicht liegt es daran, dass Hochdeutsch ohnehin eine Kunstsprache ist, deren gesprochene Versionen von Ostfriesland bis in die Steiermark und von Bern bis Dresden extrem vielfältig sind. Es gab Zeiten, da sprach der Gelehrte Latein und Grieichisch. Zu anderer Zeit parlierte der Mensch von Welt in Franzismen. Heute ist es Denglisch. Die Anglizismen sind so zahlreich, dass sich manch Ausländer verwundert die Augen reibt.

Neulich erhielt ich eine E-Mail von einem norwegischen Schriftsteller, der fragte, warum wir im Deutschen so viele englisch klingende Wörter verwenden. Ja, warum eigentlich? Aus meiner Sicht gibt es unterschiedliche Kategorien von Anglizismen in der deutschen Sprache.

Sinnvolle und hilfreiche Anglizismen

Natürlich trage ich im Sommer T-Shirt und nicht Baumwollkurzarmhemd. Ich versende E-Mails, keine elektronischen Briefe. Und ich arbeite am Computer beziehungsweise am Laptop. Ein Tablet habe ich nicht, aber ein Smartphone. Für die letzten vier Begriffe kenne ich gar keine deutschen Wörter. Obwohl, nicht ganz. Als das Smartphone aufkam, sprach ich eine Weile belustigt über das Schlaufon. Aber das ist kein offizielles Deutsch, nur ein privater Neologismus (ein Latinismus, Fachwort für Wortneuschöpfung).

Das Deutsche ist an dieser Stelle pragmatisch: Warum soll man für neue Dinge neue Wörter erfinden, wenn es doch schon ein Wort gibt? Nehmen wir, was da ist und ordnen es der uns bekannten Grammatik unter. Das sieht dann bei der Verbkonjugation so aus:

chatten, gechattet, chatteten

oder

chillen, gechillt, chillten

Bei Nomen  allerdings gibt es ein großes Durcheinander. Hier sehe ich häufig Rechtschreibfehler bei der Verwendung von Anglizismen. Nehmen wir die E-Mail.

So sieht die laut Duden einzige zulässige Schreibweise aus für die oder das E-Mail im Sinne eines elektronischen Briefes. Bei den Artikeln gibt es laut Duden zwei Möglichkeiten, die oder das.

Anders bei das Email. Diese Schreibweise bezeichnet ein Material. Es findet Verwendung für Badewannen, Kochtöpfe oder Schmuck. Als alternative Schreibweise geht auch Emaille. Hier handelt es sich übrigens um einen Franzismus.

Die gewohnten Anglizismen als Alternative zu bekannten Vokabeln

In eine zweite Kategorie packe ich die Anglizismen, die wir nicht unbedingt brauchen, weil wir eigentlich schon Wörter haben, die sich aber längst in die Alltagssprache eingeschliffen haben und die im Regelfall auch richtig verstanden werden.

Dazu gehören Wörter wie

der/das Event.

Klar kann ich auch Veranstaltung sagen. Aber zugegeben: das englischstämmige Event ist kürzer und knackiger. Handelt es sich aber um ein spezielles Event, so ist das Wort durchzukoppeln, zum Beispiel Sport-Event, Networking-Event oder Koch-Event. Alternativ schreiben Sie das Wort zusammen, zum Beispiel Kochevent.

Bei den Verben, wäre downloaden so ein Verb. Konjugiert hieße es dann

downloaden, downgeloadet, downloadeten

Halt! Beim Downloaden zieren wir uns. Hier verwenden wir das Verb zwar im Infinitiv. Wenn es konjugiert werden muss, dann benutzen wir doch lieber das deutsche Wort herunterladen.

Die falschen Freunde: Handy, Homeoffice und Public Viewing

Nun führen migrierte Wörter in ihrer neuen Heimat ein Eigenleben. Sie passen sich der Sprachkultur an. Sie integrieren sich gewissermaßen und erleben dabei eine Veränderung ihrer Bedeutung. Manchmal tun sie auch nur so, als seien sie migriert, obwohl sie geborene Deutsche sind. Handy ist so ein Wort. Irgendwie ein Fake-Anglizismus. Vermutlich war es Übereifer und der Wunsch nach Hipster-Sprech, die dem Handy zur Geburt verhalfen. In Großbritannien heißt das Mobiltelefon jedenfalls mobile und in den USA cellphone. Ähnlich ist es beim Shooting (Schießerei, ein Fototermin ist ein photo shoot) und Beamer (umgangssprachlich für BMW, das Gerät heißt projector). Und die Mailbox ist nicht der Anrufbeantworter, sondern der Briefkasten. Sprachnachrichten hinterlässt man auf der voicemail.

Seien Sie also vorsichtig bei dieser großen Gruppe falscher Freunde. Sonst ernten Sie Irritation, Staunen oder Belustigung: Wenn Sie in den USA sagen, sie arbeiten im Homeoffice, könnte das so verstanden werden, als seien Sie im US-Innenministerium beschäftigt. Wenn Sie freudestrahlend berichten, dass Sie nach Feierabend zum Public Viewing wollen und dafür Proviant in Ihrem Bodybag dabeihaben, wird sich ihr Gegenüber womöglich wundern, weshalb Ihnen eine Leichenschau so viel Vorfreude bereitet und warum Sie dafür einen Leichensack mit Proviant füllen. Wenn Sie „on the run“ sind, sind Sie auf der Flucht. Klar ist es auch in den USA geläufig, sein Essen im Vorbeifahren zu kaufen, schließlich sind die USA Fastfood-Meister. Drive in heißt übersetzt aber einfahren, eindringen, eintreiben. In den USA fährt man für das schnelle Essen im Auto ins drive thru oder drive through. Vorsicht ist also die Mutter der Porzellankiste und Anglizismen sind manchmal hinderlich.

Natürlich kann uns das auch umgekehrt passieren. Wir sind im Ausland und uns begegnet ein deutsches Wort, dem das Gleiche passiert ist, das also deutsch klingt, aber etwas anderes bedeutet als wir vermuten. Es lohnt also, achtsam zu sein und die Wortbedeutung im Kontext zu hinterfragen.

Noch ein kleiner Rechtschreibtipp: Public Viewing wird zwar als feststehender Ausdruck ohne Bindestrich geschrieben. Laden Sie jedoch zum Public-Viewing-Event ein, müssen Sie durchkoppeln. Das gleiche gilt für viele Anglizismen im Business-Sprech.

Ich wüsste gern, ob in der Schweiz und in Österreich auch so viel gedenglischt wird wie hierzulande. Bitte gebt mir Feedback, sorry Rückmeldung.

Fachwörter und ihre Berechtigung

Eine andere Kategorie sind die Fachwörter. Natürlich haben Fachwörter ihre Berechtigung, nämlich dann, wenn sie etwas präziser beschreiben, als dies die Alltagssprache kann. Das bedeutet auch, dass sie einerseits mit eindeutiger Definition versehen sind oder mit spezifischer Definition ausgeliefert werden. Andererseits hat Fachsprache nur etwas bei Fachpublikum verloren. Sonst nennt man das Fachchinesisch. Sie kennen das, wenn Sie selbst kein Arzt sind, aber die Medizinerin vor Ihnen lateinische Wortreihen rezitiert und Sie nur noch Bahnhof verstehen.

Nehmen wir doch ein paar beliebte Business-Anglizismen unter die Lupe:

Mindset – Englisch für Denkweise, Einstellung. In der Psychologie meint das Mindset die Summe der handlungsleitenden Werte und Einstellungen eines Menschen. Es ist also tief in der Persönlichkeit vergraben und entzieht sich Kategorien von richtig oder falsch. Je nach Persönlichkeitsstruktur fallen Ihnen bestimmte Aufgaben oder Tätigkeiten leichter oder schwerer. Und wenn Sie Ihre Gewohnheiten verändern wollen, geht das oft nur mühsam und langsam. Aber ein Mindset, eine Persönlichkeit ist nicht falsch oder richtig, weil Menschen nicht falsch oder richtig sind. Menschen sind. Leider wird diese Kategorisierung in richtig oder falsch für Mindset häufig gebraucht. Und sie macht viel kaputt. Statt Agilität und Resilienz zu fördern, wird Mindset so zum Unwort. Ich weiß nicht, wie viel bei einer solchen Verwendung Übersetzungsfehler ist, wieviel davon problematisches Menschenbild.

Purpose – Englisch für Sinn, Zweck. Das ist jetzt der neue heiße Schei* im Mangement-Sprech. „We discover the Purpuse“ heißt es in deutschsprachigen Workshops. Wir suchen nach dem Sinn wäre wohl für alle Beteiligten verständlicher und klarer. Schließlich geht es darum, mittels Sinnstiftung Motivation und Engagement zu verbessern. Beziehungsweise: Besonders in großen Unternehmen ist den Beschäftigten häufig nicht mehr klar, welchen Beitrag ihre Tätigkeit zum großen Ganzen leistet oder welchen Sinn die Produkte und Dienstleistungen beziehungsweise das Unternehmen stiften. Darum geht es bei der Purpose-Suche. Die Vokabel Purpose muss aber erst mit Inhalt gefüllt werden. Und der wird kaum so emotional und tief bedeutsam sein, wie das bekannte Wort Sinn. Gleichzeitig gibt es ein Bedürfnis, den Begriff Purpose von Sinn abzugrenzen, um ihn zu rechtfertigen. Das schwächt die Kraft zusätzlich. Wenn Sie Ihre Belegschaft auf einen gemeinsamen Sinn einschwören, setzen Sie viel Kraft frei. Ich bezweifle, dass dies mit Purpose ebenfalls gelingt.

Als drittes möge ein Beispiel aus dem Markting-Sprech dienen. Wenn es um die Sprache im Marketing geht, sitze ich manchmal in Meetups (Vortragsabende oder Netzwerktreffen) und lausche einer ganzen Serie neuer Anglizismen. Da geht es um Salesfunnel (wörtlich: Verkaufstrichter), in den wir möglichst viele Leads (heißt zwar Führung, im Deutschen ohne Plural, meint aber Kontakte) locken sollen. Wir schicken diese dann auf eine Customer Journey (Kundenreise) und bieten möglichst gute Customer Experience (Kundenerlebnis), um eine Conversion (wörtlich: Umwandlung) zu erzielen. Hä? Was?, fragen Sie vielleicht. Nun ja. Mit der Conversion ist gemeint, dass der potenzielle Kunde das tut, was der Vertrieb möchte, zum Beispiel klicken, am Ende natürlich kaufen. Da wird die Performance skaliert (ein einsamer Latinismus zwischen all den Anglizismen), also die Leistung gemessen. Wichtige Messgröße ist die Conversionrate, also das Verhältnis von Handlungen zu Kontakten.

Liebe Online-Marketing-Profis. Bitte verzeiht, wenn ich in dieser Kurzbeschreibung stark vereinfacht habe. Es ging mir darum, Marketing-Denglisch in Handwerkerdeutsch zu übersetzen. Und ja, ich gestehe: Der Schalk in mir kann die vielen Anglizismen oft nicht so ernst nehmen.

So lange wir uns einig sind, was mit einem Wort gemeint ist, ist es mir relativ egal, wie wir das Kind nennen. Aber die Anglizeritis stört oder verhindert oft das Verstehen. Sie ist Sprachbarriere. Und Sprachbarrieren sollten nur dann eingesetzt werden, wenn man Barrieren bauen möchte, also wenn man nur von Auserwählten verstanden werden möchte. Ansonsten nicht.

Sprache als Statussymbol

Sprache dient seit jeher auch dazu, zu zeigen, wer man ist. Sie ist gewissermaßen ein Statussymbol. Wenn ich die Sprachregister bestimmter Fachbereiche, Milieus oder Szenen kenne, gehöre ich dazu, bin sozusagen ein Homie.

Parliere ich elaboriert und jongliere versiert mit den Begriffen humanistischer Bildung, dann will ich vielleicht Eindruck schinden. Das funktioniert aber nur solange, wie ich die Begriffe richtig verwende. Andernfalls passieren peinliche Fehler. Ein solcher wäre zum Beispiel das Evakuieren von Menschen. Evakuieren bedeutet entleeren. Und was passiert, wenn Sie einen Menschen evakuieren, klingt eher nach Splatter-Film und Quentin Tarantino, weniger nach Rettung. Der im Englischen wie im Deutschen beliebte Begriff „proaktiv“ ist für mich nichts als eine falsche Tautologie. Aktiv bedeutet bereits aus sich heraus handeln. Andernfalls hieße es reaktiv. Möchte ich das Vorausschauende betonen, müsste ich korrekt sagen preaktiv. Denn die Vorsilbe pre heißt davor, pro heißt dafür. Aber wir kommen vom Thema ab.

Es geht ja um Anglizismen. Aber auch die werden verwendet, um sich zu zeigen. Sie signalisieren: Ich gehöre zum internationalen Business-Establishment. Ich bin global. Auch wenn kein Englischsprachiger Denglisch versteht. Und viele Deutschsprachige verstehen dann auch nur noch die Hälfte oder wir wissen nicht, was sie verstehen, weil sich jeder seine eigene Wortbedeutung zusammenzimmert. Leading in Uncertainty etwa heißt übersetzt, führend bei der Unsicherheit. Nun, das hat der deutschsprachige Autor wohl kaum gemeint.

Vor Jahren hat eine Agentur Leute gefragt, wie sie englische Werbesprüche verstehen. Das Ergebnis war sehr lustig. „Come in and find out“ übersetzte die Masse mit „Komm herein und finde wieder hinaus“ – Die Marke meinte aber: Komm rein und wähle aus.

Studien, was Leute im Denglisch-Business-Umfeld verstehen, kenne ich nicht, aber mir fällt auf, dass die gleichen Begriffe in unterschiedlicher Bedeutung verwendet werden.

Winston Churchill sprach von „blood, toil, sweat and tears” und übersetzt in “Blut, Mühlsal, Schweiß und Tränen” haben die Worte die gleiche große Kraft. Denn sie sind emotional. Man spürt förmlich die Anstrengung im Klang. Wenn Sie also Menschen erreichen wollen, wenn Sie sie berühren wollen und etwas in Bewegung setzen, dann verwenden Sie Vokabeln, die Ihr Anliegen unterstützen.

Wie machen das andere Sprachen?

Zurück zum norwegischen Schriftsteller. Ich fragte ihn, wie das in Norwegen denn so sei mit den Anglizismen. Er schrieb mir, dass es dafür oft norwegische Wörter gebe. Homeoffice heiße Zuhausebüro und Carsharing Nachbarauto. Außerdem, so schrieb er mir, gebe es viele deutsche Lehnwörter im Norwegischen. Nun kann ich kein Wort Norwegisch, wäre aber sehr neugierig zu wissen, wie es sich in anderen Sprachen mit Anglizismen verhält. Schreibt mir gern.

Bildnachweis: pixaby, geralt

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6 Kommentare

  1. Sehr geehrte Frau Lieb,
    Anglizismen bin ich persönlich dar gegen. Seit 30 Jahre wohne ich in Deutschland, meine Deutsch könnte besser sein was ist schwierig wenn man immer zwischen Sprache, privat oder beruflich wechsel muss. Wir sind ein international Volk geworden und unsere Sprache sollte nicht darunter leiden. Die Deutschkultur ist durch die Deutsche Sprache geprägt wenn wir erlauben Anglizismen dann passen wir unsere Kultur an. Ist dass was wir haben wollen?
    Viele Grüße
    Tom

    • Lieber Tom, vielen Dank für die Einblicke. Eine Frage: Aus welcher Muttersprache kommen Sie? Sind Sie Englisch-Muttersprachler? Wie fühlen sich dann die Anglizismen für Sie an? Erleichtern oder erschweren Sie das verstehen? Schließlich haben wir viele falsche Freunde, also Wörter, die englisch klingen, aber auf Englisch eine völlig andere Bedeutung haben als im Deutschen.

  2. Interessanter Artikel – Insbesondere wenn ich mir Ihre Internetseite ansehe, auf der es nur so vor Anglizismen wimmelt.

    • Vielen Dank Hans für Ihren Beitrag. Ja klar, ich verwende auch Anglizsmen. Manche, weil ich sie passend finde. Andere, weil ich mich dem Druck meines beruflichen Umfeldes beuge. Wichtig ist für mich, ob etwas verstanden wird. Gibt es denn konkret Stellen auf meiner Website, die Sie schwer verständlich finden?

  3. Gute Artikel.

    Während andere Länder um ihre Identität und Kultur kämpfen, gehen die Deutschen in die entgegensetzte Richtung. Schade um die schöne Sprache.

    • Vielen Dank Espen für deinen Kommentar.
      Eine Frage in die Runde, also an alle: Ist das wirklich so? Gibt Deutschland einen Teil seiner Kultur auf, weil es allzu leicht Fremdwörter in seine Sprache aufnimmt? Oder ist es Teil deutscher Sprachkultur, dass Deutsch sehr wandlungsfähig ist? Oder ist es ein bisschen von beidem? Einerseits liegt es der deutschen Sprache im Blut, sich aus anderen Sprachen zu bedienen. Andererseits gibt es einen deutschen Minderwertigkeitskomplex oder einen deutschssprachigen Minderwertigkeitskomplex (so dass die Schweiz, Österreich und Südtirol eingeschlossen sind. Oder wird dort anders gedenglischt als in Alemania?), so dass sie Leute übereifrig – je nach Modephase/Epoche – mal dem Latein, mal dem Französisch und heute dem Englisch nacheifern?
      Meine Oma zum Beispiel benutzte den Troittoir und ruhte auf der Chaisselong oder dem Canapée. Geld holte sie aus dem Portemonnaie. Und wenn sie an die Lehrer ihrer Kindheit dachte, so sah sie diese hinter dem Katheder stehen.

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