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Equal Pay Day und Gender Pay Gap: Wie lesen wir Statistiken?

Bild: Illustrierte Frauen in unterschiedlichen Stylings. Text: Frauen verdienen mehr - Geld - Macht - Chancengleichheit. Die Lücken schließen: Gender Pay Gap, Motherhood Penalty, Gender Pension Gap, Gender Data Gap, Gender Care Gap, Gender Time Gap...

Die Gender Pay Gap umgerechnet in den Equal Pay Day zeigt, wie viele Tage Frauen unbezahlt arbeiten, würden Männer und Frauen gleich viel Gehalt bekommen. Die Gender Pay Gap zeigt den Lohnunterschied, gemessen am durchschnittlichen Brutto-Stundenlohn. Der Equal Pay Day ist in diesem Jahr einen Tag früher, allerdings nicht wegen mehr Lohngleichheit, sondern wegen Schaltjahr. Was können uns Statistiken zu Lohnunterschieden über Geschlechtergerechtigkeit sagen? Was nicht? Im Beitrag zeige ich einige Beispiele, warum wir bei Statistiken genau hinsehen und sie hinterfragen müssen. Das Confirmation Bias lauert überall.

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Geschlecht und Gender: Ordnung im Begriffsdschungel

Illustration mit Spermien, die in Eizelle wollen, Symbole für Mann, Inter, Frau und Toilettensymbol Mann, Frau, Unisex, Kind, Behinderung Darunter Text: Wie definierst du Geschlecht? Wie definierst du Gender?

In unserer Sprachwelt wirbeln die Begriffe Geschlecht und Gender durcheinander. Häufig sind sie Anlass, für eskalierende Debatten. Zuletzt verhängte der DfB eine Strafe von 18.000 Euro an den FC Leverkusen, weil seine Fans in Bremen ein Banner hochhielten: „Der Zitronenmann sagt: Es gibt viele Musikrichtungen, aber nur zwei Geschlechter.“ Das löste bei manchen Zustimmung aus, bei anderen nur Kopfschütteln und Irritation. Zeit, das begriffliche Wirrwarr zu ordnen, bei dem auch dem DfB offensichtlich der Durchblick fehlt.

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Alle(s) Gender – Rezeption und Diskurs zu meinem Buch

Links ein Foto mit der Autorin vor ihren Büchern, lächelt in Kamera, lange braune Haare, schwarze Wollmütze, Kopf in die Hand gestützt. Text auf dem Foto: Rezeptionen. Rechts oben: Lebkuchenmensch auf dessen Bauch steht: Geschlecht, Gender, Stereotype, Natur, Kultur. Rechts unten: nominiert als und Logo von Wissensbuch des Jahres 2023, Bild der Wissenschaft

Mein Buch „Alle(s) Gender. Wie kommt das Geschlecht in den Kopf?“ ist seit einem halben Jahr auf dem Markt. Es ist nominiert als „Wissensbuch des Jahres 2023“ in der Kategorie Zündstoff. Die Kategorie prämiert das Buch, das ein brisantes Thema am kompetentesten darstellt. Auch sonst bekomme ich viel ermutigendes Feedback. Das freut mich, dafür bin ich dankbar und es gibt mir Kraft, die andere Seite der Medaille auszuhalten. Denn ich bekomme auch Hassattacken und Rufmordkampagnen. Es wird Zeit, dieses Phänomen zu betrachten.

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LGBTQIA: Jahrbuch Sexualitäten 2023 – Rezension

Jahrbuch Sexualitäten 2023 liegt auf einen Bücherteppich anderer Bücher zu LGBTQIA und Feminismus mit unerschiedlichen Positionen

Seit acht Jahren legt die Initiative Queer Nations (IQN) ihr „Jahrbuch Sexualitäten“ vor. Darin publiziert sie Texte verschiedener Autor*innen zu LGBTQIA-Themen und Debatten aus dem letzten Jahr und regt Debatten an. Gerade erschien die Ausgabe 2023. In diesem Blogbeitrag rezensiere ich das Buch und erlaube mir, zwei Themenblöcke näher zu betrachten: Queer in Russland und der Ukraine und die Konflikte um Geschlecht und Gender im Regenbogen.

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Inklusive Sprache: Wie passen gendern und Barrierefreiheit zusammen?

Zeichnung mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sprechblasen. Darunter Text: Inklusive Sprache: Macht Gendern Sprache schwer verständlich?

Inklusive Sprache ist mehr als Gender. Inklusive Sprache muss viele unterschiedliche, teils widersprüchliche Anforderungen erfüllen. Sie soll Frauen und Männer gleichberechtigt repräsentieren, Trans-, Inter- und nicht-binären Personen Sichtbarkeit verleihen, wertschätzend über PoC (BIPoC), Alter, Klasse, Behinderung sprechen, technisch für alle zugänglich und verständlich sein. Wie ist das zu schaffen? (mit Update vom 30. November 2023)

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Selbstbestimmungsgesetz: Worüber wird gestritten und wen betrifft es?

Scrabble-Bild mit Muster aus den Wörtern Mann, Frau, Inter, Trans, Leschbisch, Schwul. - Text zum Bild: Definiere: selbstbestimmt

Selbstbestimmung klingt gut. Das klingt nach Freiheit. Jed*er soll selbst bestimmen wie sier lebt. Aber warum wird dann über das geplante Selbstbestimmungsgesetz so gestritten? Anfang Mai 2023 wurde nach häufigem Verschieben der lange erwartete Referentenentwurf veröffentlicht. Bis Ende Mai konnten Verbände, Organisationen und Einzelpersonen Stellungnahmen zum Referententewurf abgeben und haben reichlich davon Gebrauch gemacht. Kritik gibt es von allen Seiten. Dieser Blogbeitrag gibt einen Überblick.

Inklusive Updates von Oktober und November 2023.

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Debattenkultur: Cancel Culture, Gender-Ideologie, TERF und mehr

Richtig streiten statt Cancel Culture: Pyramide, die unten schlechte und nach oben immer bessere Formen des Widerspruchs zeigt. Von unten nach oben: Beleidigen, ad hominem, Tonnfallbezug, Widerspruch, Gegenargument, Widerlegung, Widerlegen des zentralen Punktes

Wir shitstormen um die Wette. Cancel Culture, Gender-Ideologie, TERF, woker Wahnsinn… Ob auf (A)Social Media, auf Demos oder in manchen Medienbeiträgen. Überalle Geschrei, Freund-Feind-Schemata, schwarz oder weiß. Differenzierende, moderierende, sachorientierte Stimmen haben es schwer durchzudringen. Auf der Strecke bleibt die Debattenkultur. Und mittendrin: Viele neue Wörter und eine problematische Bedeutungsverschiebung alter Wörter. In diesem Blogbeitrag geht es um Begriffe, die im aktuellen Debattenkontext problematisch verwendet werden und was wir tun können, um die Debattenkultur zu verbessern.

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Intersektionalität: Was ist das? Und was ist es nicht?

Rad der Macht und der Privilegien. Modell zum intersektionalen Ansatz. Kreis mit 12 Tortenstücken, die jeweils von innen nach außen in drei Privilegienstufen geteilt sind. Themen: Formale Bildung, Wohlstand, Wohnen, Sprache, Hautfarbe, Körpergeschlecht, Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, Behinderung, Neurodiversität, Körperform, Staatsbürgerschaft

Der Begriff Intersektionalität geht zurück auf die US-amerikanische Juristin Kimberly Crenshaw und hat sich über den Globus verbreitet. Der Ansatz dient dazu, strukturelle Diskriminierung sichtbar zu machen, zu verstehen und sie abzubauen. In Teilen hat sich die Interpretation des intersektionalen Ansatzes jedoch verselbstständigt und verkehrt sich in ihr Gegenteil. In diesem Blogartikel erkläre ich, was intersektional bedeutet und wie wir konstruktiv damit umgehen können.

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Die Sprachpolizei(en) und gendergerechte Sprache

Polizeifigur in Uniform mit Sonnenbrille, weiblichen Rundungen und Mikro in der Hand. vor sehr kleinem Polizeiauto iun Landschaft, ironische Darstellung. Text: Achtung! Achtung! Hier spricht die Sprachpolizei! Bitte folgen.

Die einen kriegen Blutdruck beim Wort „gendern“ und sehen im Genderstern den Untergang des Abendlandes. Andere regen sich auf, wenn jemand das Wort Frau benutzt oder Transfrau als zusammengesetztes Nomen schreibt. Und wieder andere gehen steil, wenn jemand das Wort cis verwendet. Allen gemeinsam: Sie wollen anderen vorschreiben, was und wie sie zu schreiben haben. Ich erteile Sprachzwang grundsätzlich eine Absage: Ich spreche und schreibe so, wie ich es für richtig halte.

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Gender und Affen: Was wir von Primaten lernen können (Rezension)

Bonobo in Lola mit Text: Geschlecht, Sex, Gender: Was können wir von Primaten lernen?

Geschlecht, Sex, Gender. Welchen Einfluss hat die Natur, welchen die Kultur? Dieser Streit ist uralt und wird sehr emotional ausgetragen. Besonders die Transgender-Debatte verläuft polarisiert. Da lohnt ein Blick zu unseren nächsten Verwandten, den Bonobos und Schimpansen: Was können wir von ihnen über unsere Natur und Kultur lernen? Der Primatenforscher Frans de Waal hat hierzu ein Buch geschrieben.

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