In unserer Sprachwelt wirbeln die Begriffe Geschlecht und Gender durcheinander. Häufig sind sie Anlass, für eskalierende Debatten. Zuletzt verhängte der DfB eine Strafe von 18.000 Euro an den FC Leverkusen, weil seine Fans in Bremen ein Banner hochhielten: „Der Zitronenmann sagt: Es gibt viele Musikrichtungen, aber nur zwei Geschlechter.“ Das löste bei manchen Zustimmung aus, bei anderen nur Kopfschütteln und Irritation. Zeit, das begriffliche Wirrwarr zu ordnen, bei dem auch dem DfB offensichtlich der Durchblick fehlt.
Das Selbstbestimmungsgesetz und die Debatte um seine Änderung
Auf ihrer Frühjahrstagung am 11. und 12. Juni 2026 in Hamburg beschlossen die Justizministerinnen und Justizminister der Länder, die Bundesregierung aufzufordern, beim Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) nachzuschärfen. Ziel: Missbrauch verhindern. Bis Ende Juli 2026 soll das Gesetz, welches einmal jährlich die Änderung des Geschlechtseintrags ermöglicht, evaluiert sein. Dieser Blogbeitrag blickt auf Gesetz und Debatte und versucht, etwas … Weiterlesen …