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Sprache und Sprachwandel – eine Umfrage

Trainings&Coachings in Köln

Wir schreiben und reden heute anders als vor 100 Jahren. Logisch: Damals gab es weder Computer noch Internet, also auch keine Worte dafür. Aber auch die Grammatik hat sich geändert. Ich hülfe dir, wenn… würde heute kaum jemand sagen. Heute heißt das: Ich würde dir helfen, wenn… Andererseits löst das Thema Sprachwandel immer wieder heftige Streitereien aus.
Aber wozu brauchen wir Sprachwandel und wer entscheidet darüber?

Ich selbst bin zum Beispiel im Internet oft unsicher, ob ich duzen oder siezen soll. Also auf Facebook klar, da regiert längst das Du. Aber hier, in meinem Blog? Oder auf den Seiten der Website? Da schwimme ich munter vom Du zum Sie und zurück. Und wahrscheinlich findest du/finden Sie hier beides.

Sprachwandel findet auf vielen Ebenen statt. Und die Menschen reagieren – wie sie sind – von engagiert bis ablehnend. In Vorbereitung auf einen Blogbeitrag habe ich eine Umfrage erstellt und würde freuen, wenn du/Sie mir die 1 bis 2 Minuten Ihrer Zeit schenken und mitmachen. Sie bleiben anonym.

Hier geht es zur Umfrage: https://www.umfrageonline.com/s/7ec6128

Und eine Extra-Frage: Möchten Sie, möchtest du in einer Mail (Newsletter) über das Ergebnis informiert werden?

Antworten hierzu sind nicht Teil der Umfrage, dürfen aber gerne in den Kommentaren gepostet werden oder als E-Mail an mich: mail@gespraechswert.de

Bildquelle: geralt, pixabay

Wie viel Change kann ein Mensch vertragen?

Buchtitel Change mich am Arsch

Ab welcher Change-Dosis wird der Mensch krank? Was bedeutet das für Unternehmen? Wo ist der Weg raus aus der Gefahrenzone? Der Buchtitel „Change mich am Arsch“ klingt brachial, der Untertitel „Wie Unternehmen ihre Mitarbeiter und sich selbst kaputtverändern“ macht die Ankündigung nicht weniger negativ. Wandel ist doch wichtig?! Richtig, aber… Ich habe das Buch von Axel Koch gelesen und erzähle euch, was euch erwartet. Read more

Streit- statt Leitkultur: Warum wir streiten lernen müssen

Das Integrations-Paradox 2019 im Buchladen Nippes

Ich war gestern auf einer Diskussionsveranstaltung im Buchladen in Nippes. Thema waren die Thesen von Aladin El-Mafaalani. In seinem Buch „Das Integrations-Paradox“ erklärt er, warum die vielen Streitereien und Diskussionen zum Thema Integration ein Zeichen gelungener Integration sind. Er sprach über offene und geschlossene Gesellschaften, über verunsicherte Mitten und wachsende Ränder und über die Notwendigkeit einer Vorstellung von der Zukunft. Mit auf der Bühne waren zwei Vertreterinnen der Willkommensinitiative Nippes sowie ein Moderator vom WDR. Der Buchladen war rappelvoll. Read more

Fake oder Fakt: Was oder wem kann ich noch glauben?

Fake oder Fakt - Symbolbild

Diese Frage zu beantworten, fällt dir leichter, wenn du verstehst, was ein Artikel, ein Video, ein Podcast von dir will. Will er dich informieren? Will er dir eine Geschichte erzählen? Will er dich aufrütteln, überzeugen, dich aufregen? Will er mit deinen Gefühlen eine Handlung provozieren, etwa, dass du etwas kaufst, klickst oder teilst? Oder eine bestimmte Partei wählst? Welches Interesse verfolgt der Absender? Diese Fragen solltest du dir immer zuerst beantworten. Und dann entscheiden, was DU willst. In folgendem Artikel gibt es einige Tipps, wie dir das gelingt. Read more

Der, die oder das? Geheimnisse des deutschen Genus

Genusumfrage - Auswertung

Nichts weniger, als die Geheimnisse des deutschen Genus zu lüften, hat sich Constantin Vayenas auf den Titel seines Buches „DER, DIE, DAS“ geschrieben. Geht das? Die Zuweisung der Artikel der – die – das in einem lernbaren Regelsystem zu vermitteln? Okay, ein paar Regeln gibt es. Etwa die mit Augenzwinkern vorgetragene Regel: Alkohol ist männlich, außer das Bier, aber in Bayern ist das ja nicht wirklich Alkohol. Und es gibt Endungen, die bei der Genus-Zuweisung helfen: -chen  und –lein sind sächlich, -ling und -ismus männlich, –tion oder –keit weiblich. Aber was ist mit Messer, Gabel, Löffel? Hund, Katze, Pferd? Löwe, Schlange, Nashorn? Wo ist hier die Logik? Meine Neugier war geweckt. Meine Skepsis allerdings auch. Read more

Der, die oder das?

Es gibt eine Theorie, wonach sich Muttersprachler*innen zu einem sehr hohen Prozentsatz für den gleichen Artikel entscheiden, wenn man ihnen ein Fantasiewort vorlegt. Ein kleiner Pretest in meinem Netzwerk ergab eine erstaunliche Korrelation und stützt diese These.

Während ich recherchiere, woran das liegt und wonach der, die oder das intuitiv vergeben wird, möchte ich meine Datengrundlage verbessern und habe diese kleine Umfrage erstellt. Bitte mach mit und entscheide für zehn Begriffe aus dem Bauch heraus: der, die oder das.

Die Teilnahme ist anonym und dauert ein bis zwei Minuten. Umfragelink: https://www.umfrageonline.com/s/4ae1c9f

Resilienz – Was ist das?

Glossar zu Mindset, Resilienz, Agilität, WOL, Design Thinking

Der Begriff Resilienz kommt ursprünglich aus der Naturwissenschaft und bezeichnet Materialien mit der Eigenschaft, wieder in ihre ursprüngliche Form zurückzukehren, nachdem Kräfte auf sie eingewirkt haben. Einen zweiten Zugang hat die Psychologie. Sie beschäftigt sich mit dem Phänomen, dass manche Menschen, Krisen, Schicksalsschläge oder sogar traumatische Erfahrungen gut wegstecken, während andere von geringeren Windstößen des Lebens umgehauen werden. Read more

Agil führen: Wann passt es und was bringt es?

Symbolbild agile Führung

Agilitiät ist eines der neuen Modewörter, neudeutsch ein Buzzword. Es klingt modern, schick, beweglich. Wir sind doch alle gerne modern und beweglich. Wer will schon starr und altmodisch sein? Aber was steckt dahinter? Nun, wie das bei Modewörtern so ist, gibt es unterschiedliche Interpretationen. Oft wird auf das Konzept, das man verkaufen will, lediglich das Wort aufgeklebt, das bei Google gerade gut rankt und bei Führungskräften Interesse weckt. Read more

Scrum-Teams

Glossar zu Mindset, Resilienz, Agilität, WOL, Design Thinking

Scrum bezeichnet eine ganze bestimmte Art von Teamarbeit, meist angesiedelt im Produkt- und Projektmanagement. Dabei geht es darum, dass Teams relativ selbstständig etwas Neues schaffen, zum Beispiel eine neue Software entwickeln. In der Softwareentwicklung wurde diese Art der Teamarbeit auch erfunden. Als Erfinder gilt Jeff Sutherland, der die Methode 1993 entwickelt haben soll. In enger Verbindung mit dem Begriff Scrum steht das Wort Agilität. Read more

Agilität: Was bedeutet das?

Glossar zu Mindset, Resilienz, Agilität, WOL, Design Thinking

So ganz schnöde aus dem Duden definiert bedeutet Agilität Gewandtheit, Vitalität, Wendigkeit. Agilität ist derzeit ein Modewort der Unternehmensführung. Es gilt als modern und schick, agil zu führen und entsprechend hat der Begriff ein Eigenleben entwickelt mit unterschiedlichen Definitionen und Inhalten.

Gemeinsam ist den verschiedenen Definitionen, dass es um einen Führungsstil geht, der weniger hierarchisch ist, der den Teams viele Freiheiten lässt, der von Teams ausgeht, die sich weitgehend selbst organisieren. Die Führungskraft gibt also weniger vor, kontrolliert weniger, nimmt eine eher moderierende und unterstützende Haltung ein. Agilität steht häufig in Zusammenhangt mit Scrum-Teams, Produktentwicklung und Projektmanagement. Andere Ansätze kommen eher aus der Managementberatung und Führungskultur.
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